Katzenjammer

Mein Name ist Ruby und ich bin eine kleine Prinzessin – verwöhnt, verschmust, geliebt bis zum geht nicht mehr. Ich durfte im Bett meiner Mama schlafen, in ihrem Arm, auf ihrem Kopfkissen – alles was ich wollte. Es ist ja wohl klar, dass ich hier die Chefin im Haus bin… zumindest dachte ich das mal. Warum sollte es auch nicht so sein… Schaut, wenn mir ein Futter nicht mehr geschmeckt hat, hat meine Mama einfach ein neues gekauft und solange verschiedene Marken und Arten gekauft, bis ich das Richtige für mich auserwählt hatte… da hätte sie ehrlich gesagt auch früher drauf kommen können… Und wenn mir ein Spielzeug zu langweilig wurde, hat sie mir ein neues gekauft? Und ich hatte so viele Schlafmöglichkeiten in der ganzen Wohnung. In nahezu jedem Zimmer stand ein Bettchen für mich, oder Höhlen oder sonst was… Aber ehrlich gesagt habe ich lieber unter Mamas Decke oder in ihrem Bett geschlafen… Warum soll nur sie da schlafen dürfen? Merkt ihr? Ich war die Chefin!

Aber letztes Jahr im Mai wurde etwas anders und ganz komisch… das fiel mir natürlich sofort auf… Frauchen ging auf einmal nicht für 9-10 Stunden aus dem Haus und war total oft daheim. Das war vielleicht toll! Kuscheln wann ich wollte, immer war sie da um mit mir zu reden und zu spielen. Aber sie war irgendwie anders… Sie schlief so viel – für mich ja kein Problem… ich habe mich einfach zu ihr gelegt. Erst auf ihren Bauch… Den hat sie auf einmal verdächtig oft gestreichelt und sie redete plötzlich mit ihm… Drehte sie jetzt komplett durch??? Und dann fing der Bauch auch noch an zu wachsen… am Anfang störte mich das noch gar nicht, aber er hörte gar nicht mehr auf mit dem wachsen… Das war vielleicht ein Balance-Akt sich da gemütlich hinzulegen… Und dann hat irgendwas da drinnen auch noch angefangen mich zu treten! Ja!!! Zu treten! Was ist das denn für eine Sauerei? Ich hab diesem blöden Bauch doch nichts getan! Ich habs dann gelassen mich draufzulegen – den Stress tue ich mir nicht an. Ich hab mich trotzdem in die Nähe von diesem wachsenden Ungetüm gelegt. Erstens hat das Frauchen mich ja weiterhin noch lieb gestreichelt und mit mir gekuschelt und zweites war es da so schön warm. Dann fiel mir eine weitere Sache auf…  irgendwie kamen ständig neue Dinge zum Haushalt dazu… da stand plötzlich so eine weiße Liegewiese mit Gittern – war die etwa für mich? Das ist ja aufmerksam… und diese komische Kommode mit dem Kissen drauf und dann gab es da ein neues überdachtes Bettchen mit Rädern dran… damit könnte Frauchen mich doch super spazieren fahren, wenn sie sich mal wieder besser bewegen konnte, denn das hatte ganz schön nachgelassen. Sie schnaufte und ächzte schon ziemlich… Also fit war anders sag ich euch… Und dann stellten Frauchen und ihr komischer Freund ständig die Möbel um… kaum gewöhnte man sich an etwas, machten sie es anders… unmöglich…!

Und dann kam für mich der schlimmste Tag… eines nachts weckte das Frauchen ihren Freund auf, und sie verschwanden mitten in der Nacht… Puff – weg waren sie! Gut Frauchen verabschiedete sich noch noch lange und ausgiebig bei mir und entschuldigte sich ständig für irgendwas und sowas… Aber ich verstand danach erst warum. Sie kam einige Tage nicht zurück, nur der Freund kam, fütterte mich, spielte mit mir und machte Fotos – immer diese Fotos… Kein Wunder das sie sich dafür entschuldigen musste.. Haut einfach ab und lässt mich mit diesem bärtigen Kerl zurück! Ich sag euch, ich war ganz schön enttäuscht. Hatte sie mich etwa nicht mehr lieb? Lange dachte ich darüber nach und dann ein paar Tage später habe ich tatsächlich IHRE Stimme im Treppenhaus gehört. Juhu! Sie war wieder da!!!! Doch moment, was war das? Sie brachte so ein komisches, kleines zappelndes Ding mit, dass ab und an schrie und ständig ihre Aufmerksamkeit wollte… na toll, das war jetzt nichts, wozu ich meine Zustimmung gegeben hatte.. Nein so war das absolut nicht abgemacht… Warum schrie das Ding den? Das war viel zu laut… mit sowas will ich erst mal nichts zu tun haben – lieber verstecken. Aber das war mir dann doch zu langweilig, schließlich bin ich neugierig und habt ihr es schon vergessen? Ich bin die Chefin hier und muss wissen, was hier so vor sich geht… Ich muss ja sagen, das kleine Ding roch ganz gut – zumindest meistens. Aber manchmal so überhaupt nicht und ich habe mir oft gedacht, dass es sich vielleicht mal waschen sollte? Hm ne, das übernimmt das Frauchen wohl… so, wie alles andere. Scheinbar kann dieses kahlköpfige Ding gar nichts alleine – na super…. Muss ich jetzt etwa auch helfen? Darauf habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so viel Lust. Ich war die ersten Tage wirklich genervt sage ich euch. Selbst wenn ich geschlafen habe, hat das unhöfliche Ding einfach manchmal geschrien. Und ständig hat die Mama es auf dem Arm gehabt und ich konnte mich da nicht mehr hinlegen. So hab ich mir das Leben nicht vorgestellt. Nur sind wir mal ehrlich, irgendwann musste ich ja mal hingehen. Konnte ja wohl nicht so schlimm sein, wenn die Mama auch hingeht und sich damit beschäftigt. Ich hab mich dann eben auch mal in die Nähe davon gelegt und manchmal sogar mit Mama und diesem Ding gekuschelt. War ja auch ganz schön…. Bis es wieder geschrien hat – nervig!

Jetzt ist schon einige Zeit vergangen, seit dieses Ding – es scheint wohl ein Mädchen zu sein – hier eingezogen ist. So wie es aussieht wird sie wohl auch nicht mehr verschwinden und bleibt hier. Toll! Weniger Platz für mich. Und irgendwie gibt sie auch den Tagesablauf vor. Aber was solls. Ich erlaube ihr eben in dieser Wohnung zu bleiben. Und sie hat ja auch ganz coole Spielsachen. Nur manchmal nervt sie wirklich mit ihrem Gebabbel oder wenn sie mal schlecht drauf ist und weint. Aber sie kann schon auch ganz süss ein. Hat mich sogar schon mal gestreichelt – ich habe es ihr erlaubt. Soll ja keiner sagen ich bin gemein. Und ich lass das kleine Ding ein wenig Chef spielen… Aber irgendwann wird sie schon lernen, dass sie mir wieder den Chefposten übergeben muss! Aber ja, eigentlich habe ich sie ja schon lieb – außer sie schreit! Wirklich dieses Schreien nervt!IMG_0537

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Das Ding mit den Hobbys…

Lustig, was sich alles verändert, wenn sich das eigene Leben um einen kleinen Menschen dreht. Übrigens ist dies nicht als „Mimimi, alles ist so blöd“-Post gedacht, vielmehr ist es einfach eine Feststellung und etwas was mir so durch den Kopf geschossen ist. Diese Veränderungen stören mich in keinster Weise, da sie sehr positiv sind, sowohl für den Geldbeutel, als auch für die Seele. 🙂

Pre-Baby-Hobbys:

  • Stundenlang Schminken und neue Techniken ausprobieren (ich rede hier wirklich von 2-3 Stunden): ich liebte es mir fast schon meditativ all die Sachen ins Gesicht zu klatschen, ewig Lidschatten zu verblenden, Lippen nachzuziehen, Wimpern zu kleben uns überall Glitzer zu verbreiten – es entspannte mich und machte mich glücklich
  • Lesen: Ich liebe lesen! Und ich liebe es Bücher zu sammeln. Ich muss aber dazu sagen, dass ich vor meinem Job als Krankenschwester und vor dem Schmink-Wahnsinn definitiv mehr gelesen habe 🙈
  • Stricken, Häkeln und alles was dazu gehört: Vieles was das betrifft habe ich mir selbst beigebracht, vor allem Socken stricken. Ich habe so gerne in Wollläden gestöbert, Wolle gekauft (gar nicht mal so günstig, wie sich das alle vorstellen) und mich dann mit dieser Wolle befasst. Neue Muster ausprobieren und zu sehen wie etwas tolles entsteht, war echt toll
  • Kochen und Backen: tja, dass habe ich wohl von meiner Mutter, die Köchin ist. Ich nehme mir gerne Rezepte und Wandel diese einfach um – es kommt selten vor, dass ich ein Rezept 1:1 umsetze – aber genau das macht mir so Spaß
  • Fotos machen: meistens waren es Fotos von mir, um ehrlich zu sein 😃 Wenn man stundenlang Zeit damit verbracht hat sein Gesicht anzupinseln, wollte man seine Arbeit schließlich auch präsentieren
  • Schlafen – leider kein Witz. Ich habe gerne geschlafen 🙈😂
  • Sport – ich durfte nicht viel machen, wollte aber immer was machen, also hab ich es auch getan

Tja und nun? Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich all meine Hobbys weiterhin genauso ausgeführt werden können…

  • Geschminkt wird nur noch, wenn es notwendig ist und dann bitte schnell und nicht aufwendig
  • Gelesen wird noch – meist für Mila. Das schöne ist, dass sie gefallen dran hat. Und grade wenn sie einen ihrer schlechten Tage hat, an denen alles doof ist, ist es ein wahres Wundermittel sie in die Trage oder ins Tragetuch zu packen und ihr vorzulesen, während man ein wenig hin und her läuft
  • Handarbeit… das hat leider extrem nachgelassen, ich hoffe aber, dass ich bald wieder mehr Zeit dafür finde
  • Kochen ja – immer noch frisch, immer noch möglichst gesund, aber ohne stundenlanges experimentieren… aber backen – puh, das mach ich kaum noch
  • Oh fotografiert wird jetzt fast noch mehr als vorher – inzwischen mit einer tollen Kamera und mit meinem persönlichen neuen Lieblingsmotiv (na was wohl? 😃) – ich will doch so gut wie jeden Schritt festhalten von meinem Wunderwinzling
  • Das schöne ist, Mila schläft inzwischen immer 4-6 Stunden am Stück in der Nacht, deshalb kann man tatsächlich auch gut schlafen, was toll ist. Das Problem ist, ich bin inzwischen ein schlechter Schläfer geworden – wache auf bei jedem kleinsten Geräusch – die Mamaohren sind überall 😂
  • Und der Sport… Rückbildung mache ich, ja… aber ehrlich gesagt habe ich für mehr aktuell keine Zeit und Lust 🤨

Aber es kam auch so viel schönes Neues hinzu, womit ich meinen Tag verbringe, wie etwa stundenlange Spaziergänge bei so ziemlich jedem Wetter. Erstaunlich was man da alles Neues entdeckt – ich kenne mich inzwischen super aus in einem 10 km Radius von meiner Wohnung aus 😁 Auch macht es Spaß herumzublödeln mit der Kleinen – wieder Kind sein, wieder mal alles nicht so ernst nehmen und alles von einer neuen Seite sehen ist so erfrischend, das glaubt man vorher gar nicht. Ich freue mich ehrlich gesagt auf alle Veränderung – vor allem wenn sie älter wird und wir zusammen basteln können – da warte ich sehnsüchtig drauf 😃

Habt einen schönen Sonntag! 😘

Babyspeck

Tja, in diesem Post geht es nicht um Mila’s süßen Babyspeck, der ihr mehr als zusteht. Denn diese Art von Babyspeck ist absolut erlaubt und zuckersüß und ich würde niemals etwas daran ändern wollen. Ich rede tatsächlich von meinem „Babyspeck“ – mit 28 habe ich natürlich keinen eigenen mehr. Statt dessen meine ich die überschüssigen Pfunde die mir nach der Schwangerschaft noch geblieben sind. Ich habe selbst 18 Kilo zugenommen während meiner Schwangerschaft und das zu einem Zeitpunkt, an dem ich grade erst fast genauso viel abgenommen hatte. Man kann sich natürlich vorstellen, dass es nicht grade einfach war.

Um bei der Wahrheit zu bleiben, hatte ich schon immer ein Problem mit meinem Gewicht. Als Kind war ich so super dürr, dass man meine Rippen abzählen konnte, das lag aber eher an meinem Stoffwechsel und daran das ich vor meiner ersten Herzoperation mit 6 Jahren nicht so gut essen konnte und wollte. Nach den OPs nahm ich tatsächlich relativ schnell zu. Ich war niemals extrem übergewichtig oder sonst was, aber zu den meisten Zeitpunkten in meinem Leben war an mir ein wenig was dran. Vor meiner letzten Herzoperation im Jahr 2015 hatte ich meinen Gewichtshöhepunkt erreicht mit 85 kg. Ich bin 1,73 m groß, daher sah ich nicht extrem dick aus, aber man sah eben das was dran war. Nach der OP begann dann der langwierige Prozess des Abnehmens, der eher zufällig passierte, da ich eine ganze Zeit lang nicht richtig essen konnte und mich ständig verschluckte. Bis heute ist es noch so, dass ich durch meine einseitige Stimmbandlähmung Schwierigkeiten habe große Mengen an Flüssigkeit runterzuschlucken, ohne mich dabei extrem zu verschlucken und das ganze in einem Hustenanfall enden zu lassen. Okay aber wieder zum Thema. In der Zeit seit meiner letzten OP bis letzten Jahr März (also einem Zeitraum von 2 Jahren), hatte ich es also kontinuierlich geschafft 20 kg abzunehmen – für mich ein Traum. Ich hab mich so wohl gefühlt in meinem Körper und war wirklich glücklich.

Nun wurde ich ja schwanger und das damit auch eine Gewichtszunahme kommt, war mir natürlich klar und es hat mich auch nicht gestört, denn ich nahm ja nicht zu, weil ich mich nur noch mit Junkfood zustopfte oder so, sondern weil mein wunderschönes Baby in mir heranwuchs – gut ein Teil waren auch Wassereinlagerungen, aber ich versteht worauf ich hinaus will.

Nach der Geburt ging der Großteil der Kilos (am Anfang der Schwangerschaft war ich bei  70 kg) wieder runter und jetzt 11 Wochen nach der Geburt, sind noch 4 hartnäckige Kilos übrig. Wie kann es sein, dass sich 4  kg so hartnäckig halten? 😀 Na ja und der Körper ist natürlich auch nicht mehr so straff, grade am Bauch – sind wir einfach mal ehrlich. Beschönigen bringt hier doch nichts und entspricht einfach auch nicht der Realität.

Ich bewundere die Mamis, die 6-8 Wochen nach der Geburt wieder eine Traumfigur haben und das scheinbar ganz ohne Anstrengung – ich habe da leider weniger Glück und muss ein wenig an mir arbeiten. Wobei ich denke die wenigsten haben das Glück, dass solche Traumfiguren wieder, ganz ohne Arbeit und Anstrengung zustande kommen oder?

Somit beginne ich also ein Projekt, dass da lautet „Der Babyspeck muss weg“ – und zwar weil ich es will um mich wohler zu fühlen, fitter zu sein und weil es bei meinem Herzfehler auch einfach praktischer ist für die Pumpe, da sie weniger arbeiten muss. Da ich immer noch nicht vollkommen Sport machen darf, wie vorher, und noch mitten in der Rückbildung stecke, muss ich erst mal mit einer Ernährungsumstellung beginnen, viel mit der kleinen laufen (das mache ich gerne – ob im Kinderwagen oder in der Trage – das macht einfach Spaß!) und meine Rückbildungsübungen machen, bis ich wieder so belastbar bin und meine Muskeln wieder so anstrengen darf wie vorher.

Ich esse eigentlich schon sehr ausgewogen mit super viel Gemüse – ich liebe Gemüse – und kaum Junkfood. Auch koche ich eigentlich so gut wie immer alles frisch und ohne Tütchen… aber das scheint nicht zu reichen, deshalb habe ich wieder mit Weight Watchers begonnen, da ich damit schon mal super Erfolge feiern konnte. Ich brauche einfach eine Begrenzung und einen Ansporn.

Mir stehen täglich 23 Punkte zur Verfügung und ich habe eine zusätzlichen Puffer von 35 Punkten. Ich finde das System ganz gut um ehrlich zu sein und bin gespannt wie es damit laufen wird. Mein Freund hat halt leider ein wenig Pech, weil ich diejenige bin die kocht und er sich somit anpassen muss – dass stört ihn an sich nicht, denn auch er liebt Gemüse usw. Allerdings könnte es für seinen Geschmack öfter Nudeln geben 😀

Ich werde wöchentlich ein kleines (manchmal auch großes Update bringen) und euch – die es interessiert auf meine Reise mitnehmen.

Habt einen schönen Tag 😉

10 Wochen Mama

Nun ist nach meinem letzten Post ja doch ein wenig Zeit verstrichen und das auch bewusst. Ich wollte mir die Zeit nehmen in diese neue Rolle in meinem Leben reinzuwachsen, denn anfangs war es doch sehr schwer für mich um ehrlich zu sein. Jetzt läuft alles aber ein wenig einfacher. Das Leben mit Mila hat nun seine Routinen, das Schlafen klappt gut, sie ißt gut, das Bauchweh-Monster ist verschwunden und alles fällt einem einfacher – da hatte natürlich jede Mami Recht, die mir dies gesagt hat! 🙂 Es ist echt erstaunlich, wie schnell doch 10 Wochen vergangen sind – man hat das Gefühl die Zeit rennt einem nur so durch die Finger. Und jeden Tag überrascht sie uns mit neuen Sachen.

 

Bitte lächeln!

Das erste bewusste Lächeln ließ unser Herz schmelzen – seitdem findet es man eigentlich täglich auf ihren Lippen und es gibt wirklich nichts schöneres. Ich weiß es klingt so klischeehaft und schnulzig, aber es ist wirklich so. Dieses zahnlose Grinsen und die riesigen Puppenaugen die dabei leuchten erwärmen wirklich alles. Früher habe ich immer gedacht die Mütter die sagen, „Aber, wenn sie dich einmal anlächeln, ist all das negative Vergessen…“, übertreiben und das kann gar nicht der Wahrheit entsprechen. Aber es stimmt – zumindest für einen kurzen Moment steht die Welt still und ich selbst kriege das breiteste Grinsen der Welt und freue mich einfach nur.

 

Die 1. Impfung

Unsere erste Impfung fand statt, als Mila 7 Wochen alt war. Es war die Rotaviren-Schluckimpfung. Tja, den Nachmittag nach der Impfung bis hinein in die Nacht war es der Horror.. Mila hat danach nur geschrieen, egal was man gemacht hat. Essen, tragen, singen, spielen, schaukeln, reden usw… alles endete in einem Heulkonzert. Alles was sie sonst beruhigte war nutzlos und ich habe echt gedacht ich werde verrückt. Und am nächsten Tag, war sie wie ausgewechselt. Sie hat kaum gegessen, fast den ganzen Tag nur geschlafen und war schlapp. Mir hat keine der Varianten gefallen um ehrlich zu sein. Aber nach einem Tag war auch das überstanden und wir haben wieder wie gewohnt verfahren können.

 

Der 2. Schub

Der stellte uns natürlich vor eine gewisse Herausforderung, allerdings nicht so sehr wie der erste Wachstumsschub um die 6. Woche rum. Den ich hatte mir inzwischen ein paar Infos eingeholt, war informiert darüber was in einem Entwicklungsschub mit meinem Kind passiert, und worauf ich mich konzentrieren sollte. Und siehe da – es gab zwar leichte Gewitterwolken am Himmel, und sie hatte einige schwierige Tage, aber ich war davon weniger gestresst und wusste besser damit umzugehen, weil ich wusste was mich erwartet. Mir hat auch sehr das Buch „Oje, ich wachse!“ geholfen. Dort sind die Schübe super erklärt und stehen viele Zitate von anderen Eltern drin und auf einmal denkst du dir „Hey, es geht nicht nur mir so“. Auch hilft es mir zu wissen, dass sie nach jedem Schub etwas neues kann.

 

Brabbeln und blubbern

Etwas das mich mehr fasziniert als dieses zuckersüße Lächeln sind ihre Laute die sie von sich gibt und wie sie versucht mit einem zu „reden“. Wir sitzen oft da und unterhalten uns – sie macht ihre Laute, und ich antworte ihr und sie freut sich dann so sehr, dass man ihr antwortet, dass sie grinst, gluckst und dann munter vor sich hin „erzählt“. Natürlich sind das nur kurze Laute die sie von sich gibt und keine richtigen Gespräche, aber es ist das süsseste der Welt. Und sie beobachtet einen so genau beim reden und erzählen, studiert das ganze Gesicht und hat sichtlich Spaß an dem Ganzen.

 

Es gibt eigentlich so viel zu erzählen, da die Kleine aber gleich wieder wach wird, verschiebe ich das auf einen anderen Post. Ich wollte mich nur mal melden und sagen, dass es uns gut geht (bis auf meine Erkältung), und wir toll zurecht kommen.

Habt einen tollen Tag!

 

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Mamafreuden?

Ich habe ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht, was eine Mutter alles leistet, bevor ich selbst Mutter wurde. Ja ich habe an meiner Mutter gesehen, wie sie arbeitet und sich um uns kümmert und den Haushalt schmeißt, und das auch noch ohne Unterstützung von einem Partner, aber es sah immer so leicht aus. Ich habe nicht gesehen, wie sie sich beklagt, weil sie das alles machen muss und dachte daher, dass es gar nicht so schwer ist. Meine Mutter musste sich dazu noch um ein dauerhaft krankes Kind kümmern (mich)…

Jetzt, nachdem ich selbst seit einem Monat und 2 Tagen Mutter bin, muss ich gestehen, dass alles härter ist als ich gedacht habe. Ich arbeite normalerweise als Krankenschwester, wenn ich nicht grade in Elternzeit bin und ich hatte Dienste, die wünscht man niemandem. Mein Beruf ist sowohl körperlich als auch psychisch anstrengend und mit sehr viel Verantwortung verbunden. Und doch habe ich mich nach keinem Dienst so ausgelaugt, so kaputt, so müde und so wenig wie ich selbst gefühlt wie ich es jetzt tue. Aber trotz allem auch nie so glücklich.

Und doch ist die Rolle einer Mutter etwas, was von vielen am Anfang unterschätzt wird und manchmal wird auch diese enorme Aufgabe nicht geschätzt oder heruntergespielt. Ich selbst habe auch gedacht es wird einfacher. Doch eine Mutter, muss im Gegensatz zum Vater schon in der Schwangerschaft mit ihrer Veränderung beginnen. Von Anfang an übernimmt sie eine Verantwortung und wird mit Ängsten konfrontiert die man sich vorher nicht ausgemalt hat. Man verzichtet als Mutter von Anfang an auf manche Sachen die man vorher mochte oder gemacht hat und stellt sich schon lange um, bevor das Baby auf der Welt ist. Für Väter ist dies meist noch nicht greifbar und sie haben nicht immer so einen Bezug dazu. Und dann kommt dieses kleine Wesen auf die Welt und man ist erschöpft und voller Glück und gleichzeitig voller Angst und will alles richtig machen. Und ab dem Zeitpunkt bist du nicht mehr alleine. Dein Tag gehört komplett diesem kleinen Menschen der auf dich angewiesen ist. Du schläfst nach seinem Rhythmus, du isst und trinkst nach seinem Rhythmus, du erledigst alles dann, wenn es dir die Zeit erlaubt. Gewohnheiten die du früher hattest, kannst du erst mal ablegen. Hobbys genauso. Spontanität? Was ist das? Es ist eine anstrengende Zeit und ich habe grade mal einen Monat hinter mir. Alleine wenn du spazieren gehst mit dem Kind muss so viel geplant werden und an so viel gedacht werden und selbst wenn du was geplant hast, heißt es nicht das der Plan genauso umgesetzt werden kann. Denn Kinder sind nun mal keine Puppen, sie sind eigenständige Menschen mit eigenen Gefühlen und Bedürfnissen und sie sind einfach auf dich und deine Liebe und deine Fürsorge angewiesen.

Um euch das mal zu verdeutlichen (wobei ich mir sehr sicher bin, dass es jeder Mama genauso ging und geht), ist hier mal ein Tagesablauf, von Mila und mir, an dem ich nichts außergewöhnliches geplant habe. Nur ein total normaler Tag den ich zum Großteil mit ihr alleine verbringe.

Zwischen 7:00 – 8:00 Uhr: Mila wird wach, hat Hunger, kriegt etwas zu essen, ihre Windel wird gewechselt, ein wenig Körperpflege betrieben und sie wird umgezogen

Zwischen 8:00 – 9:00 Uhr: Mila sitzt im Tragetuch, während ich schnell eine Ladung Wäsche anschalte (denn seitdem sie auf der Welt ist, läuft die Waschmaschine eigentlich so gut wie täglich), säubere und vaporisiere ihre Flaschen, mache mir schnell einen Kaffee, putze Zähne und Kämme mir die Haare, nur um sie dann meistens im praktischen Mama-Dutt zu verstauen und füttere die Katze

Zwischen 9:00 – 10:30 Uhr: Mila kriegt wieder Hunger, wird gefüttert, die Windel wird wieder gewechselt, ich erzähle ihr ein paar Dinge, lese ihr vor oder spiele mit ihr, bis sie müde wird. Wenn sie müde wird, fängt sie an zu quengeln, dann singe ich ihr was vor und versuche sie zum schlafen zu bringen. Hinlegen ist dabei nicht, denn Mila ist momentan noch sehr bedürftig was Körpernähe angeht.

Zwischen 10:30 – 11:50 Uhr: schnell den inzwischen kalten Kaffee austrinken, und dann doch mal einen Toast essen, wenn ich dazu komme. Spülmaschine ausräumen und wieder beladen, Wäsche aufhängen, Katzenklo sauber machen und schon mal die nächste Flasche vorbereiten

Zwischen 12:00 – 14:00 Uhr: Mila füttern, Windeln wechseln, Wickeltasche packen, mich selbst anziehen, Mila anziehen

Zwischen 14:00 – 17:00 Uhr: Einkäufe erledigen, Erledigungen machen und mit Mila spazieren gehen

Zwischen 17:00 – 18:00 Uhr: Mila füttern, Windeln wechseln, wenn sie müde ist, sie zum schlafen bringen, ansonsten sitzt sie in der Trage und wir laufen rum oder ich spiele mit ihr

Zwischen 18:00 – 19:00 Uhr: wenn sie schläft schnell selbst unter die Dusche hüpfen, wenn mein Freund in der Zeit da ist, auch mal etwas länger, noch anfallende Aufgaben im Haushalt erledigen

Zwischen 19:00 – 21:00 Uhr: Mila füttern, Windeln wechseln, Schlafanzug anziehen, ins Tragetuch setzen (sie schläft dann meistens angekuschelt aber hinlegen geht wie gesagt meist nicht), endlich mal was zum Essen machen und essen, Flaschen sauber machen, vaporisieren und Wasser für die Nacht aufkochen (Thermoskanne 😉), restliche Arbeiten für den Tag erledigen

Zwischen 21:00 – 23:00 Uhr: Mila schläft, ich kann mal etwas machen was ich möchte

Zwischen 23:00 – 24:00 Uhr: Mila füttern, Windeln wechseln, wieder zum schlafen bringen

Zwischen 24:00 – 2:00 Uhr: schlafen

Zwischen 2:00 – 2:30 Uhr: Mila füttern, Windeln wechseln, zum schlafen bringen

Zwischen 2:30 – 4:30 Uhr: schlafen

Zwischen 4:30 – 5:00 Uhr: Mila füttern, Windeln wechseln, und meist ist für mich ist die Nacht dann schon beendet – ich muss wieder die Flaschen reinigen, Mila ist zu dieser Zeit meistens unruhig und will wieder nur auf dem Arm liegen. Manchmal schaffen wir es aber auch mit ganz viel Glück nochmal 2 Stunden Schlaf zu schnappen (also ich… sie schläft meistens)

Das ist natürlich kein sturer Plan, denn kein Tag ist wie der andere. Und es ist auch ein Tag an dem kein Termin ansteht oder man nichts geplant hat, wie Besuche oder sowas. Aktuell hat Mila oft Bauchschmerzen und benötigt deshalb sehr viel Geborgenheit und Liebe. Meistens ist es grade um die Abendstunden sehr turbulent und sie weint viel, bedingt durch das Zwicken im Bauch – in dieser Zeit vergesse ich natürlich oft zu essen oder zu trinken oder sonst was. Ich bin zum Glück nicht so schnell gestresst und bin im Umgang mit ihr weiterhin relativ gelassen. Meine Mitmenschen sind leider diejenigen die es eher abkriegen wenn ich total übermüdet und gereizt bin. Irgendwie fühlt man sich ein klein wenig wie ein Zombie. Ich bin froh, wenn mein Freund mal ein wenig übernehmen kann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt. Nachts ist aber trotzdem mein Part, ich hab eh einen leichteren Schlaf und bin schnell wach, wenn sie quengelt. Ich würde lügen, wenn ich sage ich gewöhne mich an den wenigen Schlaf. Man gewöhnt sich an die Verantwortung und man setzt den kleinen Menschen an erster Stelle. Aber man vergisst sich ein wenig dabei, zumindest geht es mir so. Deshalb bewundere ich alle Mütter, die das so wunderbar machen und sich nie beklagen, nebenbei arbeiten gehen und oftmals mehr als ein Kind mit dem Haushalt unter einen Hut bringen. Und dann will man ja auch noch Frau und Partnerin sein und muss dafür auch noch Zeit finden. Das ist alles wirklich nicht einfach. Es ist wichtig das man Menschen hat, die einen unterstützen, sei es die Familie oder der Partner oder gute Freunde. Und es ist wichtig an eure eigenen Mütter zu denken, die das alles gemacht haben und dabei großartiges geleistet haben und oftmals in schwierigeren Umständen. Ich selbst habe das alles unterschätzt, aber man wächst da rein und es ist der schönste Beruf der Welt – wenn man dieses kleine Wesen sieht und erlebt wie es täglich etwas Neues lernt platzt man vor Stolz.

Mamis sind super!!!

Und dann kam Mila…

Wie die meisten von euch wissen, hatten wir einen festgesetzten Zeitpunkt für die Geburt von Mila – bedingt durch meinen Herzfehler wurde ein Kaiserschnitt-Termin für den 3. Januar 2018 festgelegt und somit war uns klar, dass wir spätestens dann unser kleines Mädchen in den Arm schließen dürfen. Dies hatte natürlich Vorteile, denn man ersparte sich dieses Warten und Bangen, wann es denn nun endlich soweit sein würde und ob man es bis zum errechneten Geburtstermin schafft oder nicht. Nun, im Nachhinein kann ich diese Frage mit „nein“ beantworten, denn auch ohne den Kaiserschnitt, hätten wir es zu dem Datum nicht mehr geschafft. Bei uns war der Bauch ET übrigens der 11.01.2018. Doch wie sich herausstellte schafften wir es nicht mal zu dem Kaiserschnitt-Termin, da die Kleine es wohl etwas eiliger hatte als gedacht…

Mir ging es schon ca 2 Wochen vor der tatsächlichen Geburt nicht sehr gut. Ich hatte immer wieder mit schmerzhaften Senk- und Übungswehen zu kämpfen. Die kleine Maus war inzwischen so tief im Becken, dass schon das Laufen und sitzen weh tat und mir generell alles schwer viel. Aber wir hatten ja einen absehbaren Zeitpunkt bis zu dem das Ganze noch so gehen würde… Die Nacht vor Silvester war für mich besonders anstrengend – wieder hatte ich schmerzhafte Übungswehen, konnte keinen Schlaf finden und wirklich jede Position war für meinen Körper unangenehm. Ich sagte an dem Tag auch alle Pläne ab, und wollte mich wirklich nur erholen. Ich verbrachte also den ganzen Tag entweder im Bett oder meinem bequemen Sessel, beschäftigte mich so gut es eben ging und versuchte mich abzulenken. Schlafen konnte ich wieder sehr lange nicht. Zwar war ich erschöpft, aber das hieß ja noch nichts. Den Jahreswechsel verbrachte ich mit meiner Katze auf dem Schoß und Mila im Bauch, während ich „Gilmore Girls“ schaute. Ich glaube ich konnte tatsächlich erst gegen 4 Uhr schlafen. Und das tat ich auch bis 11:26 Uhr – warum ich diesen Zeitpunkt so genau weiß? Weil ich bis zur Geburt von Mila nicht mehr schlafen konnte.

Die Nacht vom 01.01. auf den 02.01.

Mein Freund kam am Nachmittag zu mir, brachte mir leckeres türkisches Essen von seiner Mutter mit und wir ließen den Abend ruhig ausklingen – was anderes war zu dem Zeitpunkt ja nicht mehr möglich. Ich hatte wieder Probleme mit dem liegen, also ließ ich mir von meinem Freund meinen Sessel neben das Bett stellen und saß dort einigermaßen bequem. Er schlief irgendwann ein und ich – wie immer schlaflos – blieb weiter sitzen. Inzwischen hatte ich immer öfter Krämpfe als würde ich meine Periode kriegen, habe mir dabei aber nichts weiter gedacht, da ich sie schon über den ganzen Abend verteilt hatte. Ich dachte es wären mal wieder Übungswehen. Gegen halb drei legte ich mich doch hin weil ich dachte ich muss mal versuchen zu schlafen, schließlich ist morgen (inzwischen war schon der 02.01.18) der Kaiserschnitt und ich muss mich ausruhen so gut es geht. Ich lag keine 10 Minuten, da hatte ich, nach den obligatorischen „Periodenkrämpfen“ ein extremes Stechen im unteren Rücken und das so stark, dass ich nicht liegen konnte. Also stand ich wieder auf und ging auf Toilette. Und dort entdeckte ich eine Blutung. Erst mal minimal – kann passieren… Aber dieses Stechen im Rücken wurde immer ekliger und mir blieb teilweise die Luft weg. Irgendwann viel mir auf, dass die Blutung etwas stärker wurde – immer noch nicht dramatisch oder sonst was. Ich überlegte ob ich frühs vielleicht gleich beim Frauenarzt vorbeischauen sollte. Bis dahin würde das ja noch Zeit haben… Trotzdem rief ich meine Mutter an, erzählte ihr alles (unter Schwierigkeiten, da ich immer wieder dieses Stechen hatte und mir die Luft wegblieb) und wir einigten uns darauf, dass ich mal im Kreißsaal Anrufe und dort mal nachfrage was ich am besten machen soll. Gesagt getan. Ich beschrieb die Symptome und die nette Hebamme am anderen Ende der Leitung sagte mir „sie machen jetzt folgendes: sie nehmen ihren Koffer und kommen mal bei uns vorbei“ – nicht ganz das, womit ich gerechnet hatte. Ich rief meine Mutter an, erzählte ihr das Ganze und sie sagte sie macht sich auf den Weg – meine Mutter war eine Stunde entfernt in Bayreuth und grade selbst aus dem Schlaf gerissen worden. Also würde es noch etwa eineinhalb Stunden dauern bis sie da wäre. Ich beschloss also nochmal unter die Dusche zu hüpfen. Die Schmerzen nahem inzwischen immer mehr zu, kamen sehr regelmäßig. Ich stolperte ins Schlafzimmer und wollte meinen Freund wecken, eigentlich wollte ich es sanft erledigen, doch ich hatte grade wieder eine Wehe und erwischte gleich den Lichtschalter beim Betreten des Schlafzimmers, wodurch sich alles etwas unsanft gestaltete. Ich stammelte also etwas von wegen „wir müssen ins Krankenhaus… Wehen… und Blutung“ und stolperte wieder ins Bad um das Wasser in der Dusche anzumachen. Mein Freund brauchte ein wenig um zu realisieren, was passierte. Ich selbst hatte wirklich immer weniger Abstände zwischen den Wehen. Man sagt ja immer, wenn man sich fragt ob es richtige Wehen sind oder nicht, dann sind es keine richtigen Wehen – dies kann ich nur bestätigen. Man merkt den Unterschied deutlich…

Im Kreißsaal angekommen

Als wir im Kreißsaal ankamen war es ca. 5 Uhr. Dort nahm mich die Hebamme mit der ich telefoniert hatte in Empfang und erklärte mir sehr ruhig was jetzt passieren würde – wie immer zuerst ein CTG. Sie brachte mich in ein Wehenzimmer in dem schon ein Bett für mich bereit stand, schaute kurz nach der Intensität der Blutung und schloss mich dann ans CTG an. Nachdem dies geschrieben war, wurde ich noch untersucht. Dabei stellte sie Hebamme fest, dass mein Muttermund schon bei 4cm geöffnet war – damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Es kam anschließend noch ein Arzt vorbei, erkundigte sich nochmal ob ich mit sicher bin bezüglich des Kaiserschnittes und dann ging aufeinmal alles sehr schnell. Mir wurde ein Katheter gelegt, ich erhielt ein Venenverweilkanüle, wurde an den Wehenhemmer angeschlossen und erhielt eine Antibiose. Dann kam die Anästhesistin vorbei und erklärte mir, dass ich nicht wie besprochen eine Teilnarkose kriegen werde, sondern eine Vollnarkose und verschwand dann auch fast gleich wieder. Für mich war das ein Schock und ich bekam sofort Angst. Das war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir dachten ich kriege eine Teilnarkose, mein Freund darf mit rein in den OP und anschließend können wir gleich unser kleines Mädchen im Empfang nehmen, doch nun sollte es doch nicht so sein. Ich bat darum nochmal meine Mutter sehen zu können, doch man sagte mir, dafür sei keine Zeit, wir würden in 10 Minuten in den OP fahren – alles ging mit einem Mal Schlag auf Schlag. Mein Freund durfte mich noch bis zum Eingang des OPs begleiten, danach war ich alleine. Während ich auf den OP-Tisch kletterte, schlug mein Herz immer schneller. Alle waren nett und versuchten mich zu beruhigen, aber ich konnte mich selbst kaum darauf konzentrieren ruhig zu atmen. Im OP selber wurde mir noch eine Arterie gelegt und ich bekam mit wie mein Bauch mir der Desinfektionslösung gewaschen wurde und ich versuchte mich so sehr darauf zu besinnen ruhig zu atmen und ruhig zu bleiben. Doch mein Herz machte was es wollte. Ich hatte immer Panik, wenn es darum ging Vollnarkosen zu kriegen… wenn man schon so viele gekriegt hat wie ich, nimmt man diese nicht sie die leichte Schulter. Und dieser plötzliche Umschwung versetzte mich zusätzlich in einen Stresszustand. Man verabreichte mir biz Metoprolol i.v. da sich meine Herzfrequenz ins astronomische katapultierte und dann wurde die Narkose eingeleitet…

Ich wachte im Vorraum des OPs wieder auf und meine erste Frage war, noch ganz benommen „geht es meinem Kind gut?“. Die Pflegekraft sagte mir, dass es dem Baby gut gehe aber mehr Infos erhielt ich auch nicht. Ich hab tatsächlich ein wenig geweint, während ich zur Wachstation gebracht wurde. Dort wurde ich in einen separaten Raum gelegt und schlief erst mal wieder ein. Gegen 12 Uhr kam eine Hebamme und in ihrer Begleitung war mein Freund und erhielt dieses kleine Bündel im Arm – dieses kleine Wunder. Wenn ich daran denke, steigen mir heute noch die Tränen in die Augen. Ca 3 1/2 Stunden nachdem sie das Licht der Welt erblickt hatte, konnte ich zum ersten Mal unsere Tochter sehen – unsere kleine Milana, die uns am 02. Januar 2018 um 7:22 Uhr zu den glücklichsten Menschen der Welt machte.

Was mir 14 Tage vor der Geburt durch den Kopf schießt…

Jetzt sind es bis zum Kaiserschnitt–Termin noch 14 Tage und man könnte meinen alles ist geregelt und man sitzt entspannt da und genießt die letzten Tage… hach ja… äh nein! Ich habe euch mal zusammengeschrieben, was mir in diesen letzten Tagen so durch den Kopf geht – viel Spaß dabei 😉

  • Wie groß kann dieser Bauch noch werden? Das frage ich mich fast täglich. Denn auch wenn ich mich jetzt schon wie ein kleiner Wal fühle und mich frage, wie meine Haut es schafft sich so extrem zu dehnen, scheint mein Körper noch nicht genug zu haben. Es ist wie ein Ballon, der zwar schon aufgeblasen ist, aber man versucht trotzdem noch mehr Luft reinzukriegen – bis er platzt! Und genau so fühlt sich der Bauch auch an 🎈📌
  • Lohnt es sich, das aufzuheben? Ich bin ein Tollpatsch und mir fällt leider sehr oft was runter – in diesem Stadium leider keine gute Eigenschaft… wenn mir also etwas auf den Boden fällt, und keiner in der Nähe ist um mir zu helfen, überlege ich wirklich 3 Mal ob ich mich dafür bücken soll. Wobei Bücken das falsche Wort ist, denn eigentlich ist das Bücken nicht mehr möglich – vielmehr muss ich in die Knie gehen und mich dann langsam wieder hoch hangeln… und ja, eigentlich ist das eh die Rückenschonendere Variante, ich weiß 😉 Aber so passiert es schon mal, dass mein Handy eben nicht geladen wird, weil mir das Ladekabel runterfällt und ich es nicht für wichtig genug erachte diese hochakrobatischen Leistungen zu vollbringen – voll geladene Handys werden überbewertet…
  • Gehe ich wirklich ans Telefon? Mein Handy habe ich aktuell immer bei mir, weil man ja nie weiß ob es nicht trotzdem schon vorher losgeht. Außerdem muss ich eh immer eine Möglichkeit haben jemanden zu erreichen, wenn es mir aufgrund des Herzens oder so plötzlich schlecht geht. Aber wenn das Festnetz–Telefon klingelt und ich grade irgendwo sitze, überlege ich wirklich ob ich aufstehen will und zum Telefon gehen will, denn sind wir mal ehrlich in 87% der Fälle bin ich zu langsam und der Anrufer kann gleich mit meinem Anrufbeantworter reden. Also bemühe ich mich ehrlich gesagt in den meisten Fällen nicht mal mich zu erheben 🙈
  • Was genau macht mein Körper da? Es zieht hier, es sticht dort, es zwackt überall… Und manchmal zur selben Zeit. Dann wird der Bauch wieder hart. Die Beine Schwellen an, ich kriege Wadenkrämpfe mitten in der Nacht. Inzwischen kann man die Senkwehen ziemlich gut ertragen und weiß wie sie sich anfühlen, doch wenn zu den bekannten Dingen etwas Neues dazu kommt fragt man sich plötzlich: geht es jetzt los? Und es geht dann natürlich noch nicht los, aber als Erstgebärende sind diese Fragen trotzdem da.
  • Habe ich alles in die Kliniktasche gepackt? Meine Kliniktasche (okay, es ist ein kleiner Koffer), habe ich seit etwa 2 Wochen vollständig gepackt. Und vorher habe ich mindestens vier Wochen damit verbracht darüber nachzugrübeln, was ich alles einpacken werde. Und kaum war der Koffer mühsam verschlossen habe ich mir Gedanken gemacht, ob ich nicht doch was vergessen habe. Und dann sind da noch die Dinge die ich sonst noch mitnehmen muss – Dokumente, die Dinge die in die Handtasche gehen usw…. Ich könnte tatsächlich jeden Tag umpacken. Und grade fällt mir ein, dass mir jemand geraten hat, etwas zum knabbern mitzunehmen… das habe ich nich nicht eingepackt 😃
  • Schaffen wir es überhaupt zum festgelegten Kaiserschnitt–Termin oder will sie früher kommen? Ich denke darüber macht sich jede werdende Mutter Gedanken, unabhängig davon, welche Art der Entbindung sie gewählt hat. Nur ganz wenige Kinder kommen zum errechneten Termin, deshalb sind die letzten Wochen sehr spannend. Und es gibt sehr viele Meinungen darüber, wann das Baby nun kommt. Glaubt mir, ich habe schon sehr viele mögliche Geburtstermine gesagt gekriegt, aufgrund der Größe des Bauches oder der Art und Weise wie er aussieht usw. Und man fragt sich: wer wird Recht haben? Mich persönlich stören die vielen Meinungen nicht. Ich finde es echt interessant. Und auch wenn ich weiß, dass es gut für die Kleine ist, solange in meinem Bauch zu bleiben wie es geht, muss ich leider ehrlich gestehen: Ich wünsche mir manchmal, dass sie früher kommt. Es ist einfach ermüdend und anstrengend und die letzten Tage können nicht schnell genug rum gehen. Aber bitte verteufelt mich jetzt nicht, dass sind die Hormone 🙈
  • Wie soll ich noch eine bequeme Position finden? Wirklich, nichts ist mehr angenehm. Nicht liegen, nicht stehen, nicht sitzen. Egal wie, es ist alles grausam und unbequem. Ich lagere mich selbst im Bett schon mit mehreren Kissen, muss was unter den Bauch legen, unter den Rücken. Dann beginnt das große Umbauen, wenn man sich mal drehen muss. Wenn man sich hinsetzt muss man sich auch auf eine bestimmte Art und Weise hinsetzen, um sicher zu gehen, dass man ein wenig so sitzen bleiben kann. Bitte wenn jemand Tipps hat, immer her damit! Alles was hilfreich ist, wird gerne gesehen.
  • Schmerzmittel nach dem Kaiserschnitt? Ich frage mich oft, wie stark wohl die Schmerzen nach dem Kaiserschnitt sein werden und in wie weit mich diese beeinträchtigen werden. Ich hatte fünf Operationen am offenen Herzen, in verschiedenen Stadien meines Lebens. Ich weiß was Schmerzen sind und wie man damit umgehen kann. Doch der Unterschied ist natürlich, dass ich mich nach den OPs nicht um jemand anderen kümmern musste. Hier werde ich nach dieser OP verantwortlich sein, für ein kleines Menschlein. Und auch wenn ich meinen Freund habe der mich unterstützt und es im Krankenhaus auch jemanden gibt der da sein kann, will ich natürlich so schnell wie möglich alles selbst machen können. Auch frage ich mich dann natürlich, ob ich dann Schmerzmittel nehmen soll, wenn ich die Schmerzen nicht aushalte oder ob sie durchs Stillen ans Baby übertragen werden und was diese dann ausmachen. Klar liest man alles nach, klar habe ich auch durch meinen Job ein wenig Einblick darin. Trotzdem fragt man sich sowas und überlegt hin und her.
  • Werden wir es hinkriegen, als Eltern? Auch das dürften sich viele fragen. Sowas ist neu, sowas verändert eine Partnerschaft. Das Baby wird so viel anders machen und vieles aber auch so viel schöner. Trotzdem muss man sich erst mal auf die Situation einstellen können und das benötigt Geduld und Zeit und Verständnis füreinander. Ich frage mich manchmal ob das so einfach ist wie es bei manchen aussieht.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle erst mal.

Hello, my name is…

Wie soll denn das Baby heißen? Habt ihr schon einen Namen? Was bedeutet denn der Name? Wie seid ihr darauf gekommen? 

Diese und viele ähnliche Fragen kennen werdende Eltern nur zu gut. Natürlich ist das immer interessant, wie das neue Menschlein heißen wird. Ich finde es selbst auch immer interessant und will es gerne wissen, da mach ich kein Geheimnis drum 😀 Und doch ist es gar nicht so einfach sich für einen Namen zu entscheiden. Es gibt viele Dinge zu beachten und man kann so viel „falsch“ machen. Aber kann man wirklich was falsch machen? Das ist wieder so eine Glaubensfrage, denn wer entscheiden was falsch ist und was nicht? Na ja, es gibt einfach so allgemein ein paar Dinge die manche Menschen als falsch empfinden können und die einen Namen damit ins „Aus“ schießen können.

Wir selber haben schon bevor wir wussten das ich schwanger war eine Liste mit Namen gehabt, die wir für ein Kind potentiell gut finden würden. Diese legten wir fest, als wir uns entschlossen haben, dass wir irgendwann Kinder haben wollen. Kann natürlich sein, dass es jetzt für einige wieder zu früh ist, aber das ist mir jetzt ehrlich gesagt egal 😀 Dabei war die Festlegung der Namen ein wenig schwierig. In welche Richtung geht man denn? Nimmt man deutsche Namen? Nimmt man internationale Namen? Was passt mit welchem Nachnamen zusammen? Nun als wir die Liste anlegten, hatten wir uns darauf geeinigt, dass die Vornamen, mit seinem Nachnamen zusammen passen sollten, da wir schon daran denken, irgendwann den selben Nachnamen zu tragen 😉 Da er einen türkischen Nachnamen hat, lag es nahe, dass man Namen nimmt, die damit auch gut klingen… Also fallen natürlich so Sachen wie Justin oder sowas raus (damit das klar ist, dieser Name stand nie zur Debatte). Sein Wunsch war ein türkischer Name – mein Wunsch, dass er nicht so extrem türkisch klingt. Ich wollte ungern so einen klassisch türkischen Namen, den man an jeder Ecke hört. Nicht das ich irgendwen damit angreifen will, der vielleicht einen solchen Namen trägt oder sagen will, dass solche Namen hässlich sind oder sonst was. Ich wollte nur gerne etwas haben, was man nicht an jeder Ecke hört. Das würde auch für alle anderen Namen aus jeder anderen Richtung gelten. Auch sollte der Name gut auszusprechen sein, denn niemand will sich stundenlang darüber Gedanken machen müssen wie ein Name ausgesprochen werden muss und ihn am Ende dann auch noch falsch sagen. Wäre auch doof, wenn ich den Namen selbst nicht richtig aussprechen kann 😀

Also hatten wir am Ende ein paar Namen aufgeschrieben. Im Endeffekt lief es so ab, dass ich mir so ziemlich jeden türkisch angehauchten Namen durchgeschaut habe, teilweise die Bedeutungen nachgeschlagen habe (hätte jetzt ungern einen Namen genommen, der zwar schön klingt, aber am Ende Bratpfanne heißt) und dann die Namen nach „Mädchen/Junge“ getrennt auf eine Liste geschrieben habe. Er hat am Ende nochmal drüber geschaut, und dann sein okay gegeben oder abgelehnt was er doof fand. Und so stand unsere Liste.

Als ich dann schwanger war, haben wir relativ schnell entschieden, wie das Baby heißen soll, falls es ein Junge werden soll (lediglich über die Schreibweise haben wir diskutiert, und dass nicht grade sanft :D) und für ein Mädchen haben wir zwei Namen gehabt die wir als gut empfunden haben. Okay, ehrlich gesagt, hat er sich mit den Mädchennamen kaum beschäftigt, weil er der festen Überzeugung war, es wird ein Junge und somit nur auf Jungsnamen fixiert war. Aber irgendwann haben wir uns auch über die Variante Mädchennamen unterhalten müssen, da es ja nun mal ein kleines Mädchen ist, dass wir bald begrüßen dürfen. Und irgendwie fühlte sich ein Name richtig an und deshalb haben wir uns für diesen entschieden.

Lange hat den Namen niemand erfahren, nur die Familienmitglieder wussten ihn. Dann hab ich ihn doch insgesamt zwei Freundinnen erzählt und da ich dann gestern bei der Weihnachtsfeier mit der Station nachgegeben habe, und den Namen verraten habe, kann ich ihn auch hier verraten 😀

 

 

Und somit möchte ich euch unser Kleines Mädchen vorstellen: Milana 

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Warum haben wir uns für den Namen entschieden? Nun der Name hat einen schönen Klang, hat sowohl türkische, als auch slawische Ursprünge und verbindet somit unsere beiden Welten perfekt miteinander. Ich liebe die Abkürzung Mila und nenne sie auch meistens so, wenn ich mit ihr rede und er passt gut zu unseren Kriterien. Außerdem hat er eine schöne Bedeutung (die Gnädige, Gütige, Freundliche; Liebling). Irgendwie war er von Anfang an genau das Richtige für unsere kleine Prinzessin und ich kann es kaum abwarten, bis wir Mila endlich in die Arme schließen können.

Schlaf so viel du kannst – falls du es kannst…

Jeder hat mir gesagt, ich soll die Zeit genießen, bevor das Baby da ist und so viel es geht schlafen. Und ich glaube all den Mamis, dass Schlaf absolute Mangelware wird, sobald ein Baby erst mal das Licht der Welt erblickt. Natürlich glaube ich ihnen – sie erleben es ja hautnah! Und ich würde diesem Ratschlag so unheimlich gerne folgen! Wirklich! Aber aktuell ist Schlaf eher so eine Glückssache… Entweder ich finde gar keinen Schlaf – und das meine ich wirklich genauso wie ich es sage… 1 1/2 bis 3 h Schlaf sind da das Maximum… oder ich verbringe den kompletten Tag nur mit Schlafen. Es gibt nichts dazwischen. Glücklicherweise wechseln sich diese Nächte meistens ab 😀

Aber warum kann ich nicht schlafen? Nun, zum einen muss ich ungefähr jede halbe Stunde bis Stunde pinkeln… Ich meine ernsthaft… Selbst wenn ich nur ein halbes Glas Wasser trinke, fühlt es sich an als hätte ich 2 Liter auf einmal runtergeschüttet und würde platzen. Das heißt selbst wenn ich einschlafe, ist das Durchschlafen eher nicht so drin.

Dann ist da diese Sache mit dem Liegen. Extrem niedrig kann ich nicht liegen – zu unbequem! Zu hoch kann ich nicht liegen – zu unbequem! Lange auf dem Rücken liegen? Hahaha – nein!!!! Auf der rechten Seite – ja geht… für ne halbe Stunde. Auf der linken Seite… auch möglich, für genau die gleiche Zeit. Also muss ich mich alle halbe Stunde hin und her drehen, sonst tut mir die Hüfte weh ;D Dann will natürlich die Katze immer in Bauchnähe liegen, das heißt der Platz ist eingeschränkt, wenn dann auch noch mein Freund mit im Bett liegt hab ich natürlich kaum noch Lebensraum… Das heißt, wenn ich mich dann mal drehen muss, oder auf Toilette aufstehen muss, artet das in wahren Umbauarbeiten im Bett aus.

Wenn es denn tatsächlich mal so ist, dass ich eine gute Position finde, mir nichts weh tut und ich nicht pinkeln muss und dann denke ich kann endlich schlafen… ja, dann fängt meistens die Babyparty im Bauch an. Denn immer zwischen 22 Uhr und 3 Uhr hat die Kleine ihre extrem aktive Phase. Anfangs war das nicht so schlimm, da hat man sie manchmal gespürt und alles war gut.. Jetzt wird natürlich der Platz immer knapper und das bedeutet, dass man wirklich alles merkt. Und dabei tut es nicht weh, wenn sie sich dreht oder so – gut, manchmal schon – aber man merkt es einfach extrem. Es ist so seltsam, wenn sich im Bauch alles wie in riesigen Wellen bewegt. Schön, aber seltsam. Und es raubt mir den Schlaf 😀

Oh noch was, was mich nicht schlafen lässt… Ich habe ständig Durst… Pausenlos! Was natürlich dem allerersten Punkt kontraproduktiv entgegen wirkt 😀

Dn neusten Quatsch hat sich mein Körper seit letzter Woche ausgedacht. Mir wird immer um die selbe Uhrzeit schlecht und ich kriege einen komischen Geschmack im Mund. Ich kann ihn nicht mal richtig beschreiben und er geht mit nichts weg… Mit meinen Zähnen ist alles in Ordnung, bevor jemand darauf kommt 😀

Früher habe ich, wenn ich gar nicht schlafen konnte im liegen gelesen. Irgendwie hat das Wunder geholfen. Aktuell hilft gar nichts. Wenn ich nicht schlafen kann, kann ich nicht schlafen. Egal was ich versuche.

Und dann, dann gibt es diese Tage, da wache ich eigentlich nur auf, um was zu essen und  zu pinkeln und ansonsten kriege ich die Augen kaum auf. Diese sind aber sehr viel seltener. Ich glaube einmal die Woche kommt das vor. An diesem Tag bin ich kaum erreichbar und würde wahrscheinlich, wenn ich nicht so Hunger hätte zwischendurch, einfach gar nicht aufstehen.

Hach ja… schön den Schlaf einholen, denn man später nicht mehr kriegt… Wenn es nur so einfach wäre. Und das gemeinste ist, wenn der Freund dann schnarchend neben einem liegt, und man ihn dafür verflucht, dass er hier seelenruhig schläft und all diese Beschwerden nicht hat, während man selbst, zwar total erschöpft, aber schlaflos daliegt. Und am nächsten Tag erzählt er einem, dass er so müde ist, weil er so wenig geschlafen hat…. Ha ha ha…. ! -.-

 

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