Babyspeck

Tja, in diesem Post geht es nicht um Mila’s süßen Babyspeck, der ihr mehr als zusteht. Denn diese Art von Babyspeck ist absolut erlaubt und zuckersüß und ich würde niemals etwas daran ändern wollen. Ich rede tatsächlich von meinem „Babyspeck“ – mit 28 habe ich natürlich keinen eigenen mehr. Statt dessen meine ich die überschüssigen Pfunde die mir nach der Schwangerschaft noch geblieben sind. Ich habe selbst 18 Kilo zugenommen während meiner Schwangerschaft und das zu einem Zeitpunkt, an dem ich grade erst fast genauso viel abgenommen hatte. Man kann sich natürlich vorstellen, dass es nicht grade einfach war.

Um bei der Wahrheit zu bleiben, hatte ich schon immer ein Problem mit meinem Gewicht. Als Kind war ich so super dürr, dass man meine Rippen abzählen konnte, das lag aber eher an meinem Stoffwechsel und daran das ich vor meiner ersten Herzoperation mit 6 Jahren nicht so gut essen konnte und wollte. Nach den OPs nahm ich tatsächlich relativ schnell zu. Ich war niemals extrem übergewichtig oder sonst was, aber zu den meisten Zeitpunkten in meinem Leben war an mir ein wenig was dran. Vor meiner letzten Herzoperation im Jahr 2015 hatte ich meinen Gewichtshöhepunkt erreicht mit 85 kg. Ich bin 1,73 m groß, daher sah ich nicht extrem dick aus, aber man sah eben das was dran war. Nach der OP begann dann der langwierige Prozess des Abnehmens, der eher zufällig passierte, da ich eine ganze Zeit lang nicht richtig essen konnte und mich ständig verschluckte. Bis heute ist es noch so, dass ich durch meine einseitige Stimmbandlähmung Schwierigkeiten habe große Mengen an Flüssigkeit runterzuschlucken, ohne mich dabei extrem zu verschlucken und das ganze in einem Hustenanfall enden zu lassen. Okay aber wieder zum Thema. In der Zeit seit meiner letzten OP bis letzten Jahr März (also einem Zeitraum von 2 Jahren), hatte ich es also kontinuierlich geschafft 20 kg abzunehmen – für mich ein Traum. Ich hab mich so wohl gefühlt in meinem Körper und war wirklich glücklich.

Nun wurde ich ja schwanger und das damit auch eine Gewichtszunahme kommt, war mir natürlich klar und es hat mich auch nicht gestört, denn ich nahm ja nicht zu, weil ich mich nur noch mit Junkfood zustopfte oder so, sondern weil mein wunderschönes Baby in mir heranwuchs – gut ein Teil waren auch Wassereinlagerungen, aber ich versteht worauf ich hinaus will.

Nach der Geburt ging der Großteil der Kilos (am Anfang der Schwangerschaft war ich bei  70 kg) wieder runter und jetzt 11 Wochen nach der Geburt, sind noch 4 hartnäckige Kilos übrig. Wie kann es sein, dass sich 4  kg so hartnäckig halten? 😀 Na ja und der Körper ist natürlich auch nicht mehr so straff, grade am Bauch – sind wir einfach mal ehrlich. Beschönigen bringt hier doch nichts und entspricht einfach auch nicht der Realität.

Ich bewundere die Mamis, die 6-8 Wochen nach der Geburt wieder eine Traumfigur haben und das scheinbar ganz ohne Anstrengung – ich habe da leider weniger Glück und muss ein wenig an mir arbeiten. Wobei ich denke die wenigsten haben das Glück, dass solche Traumfiguren wieder, ganz ohne Arbeit und Anstrengung zustande kommen oder?

Somit beginne ich also ein Projekt, dass da lautet „Der Babyspeck muss weg“ – und zwar weil ich es will um mich wohler zu fühlen, fitter zu sein und weil es bei meinem Herzfehler auch einfach praktischer ist für die Pumpe, da sie weniger arbeiten muss. Da ich immer noch nicht vollkommen Sport machen darf, wie vorher, und noch mitten in der Rückbildung stecke, muss ich erst mal mit einer Ernährungsumstellung beginnen, viel mit der kleinen laufen (das mache ich gerne – ob im Kinderwagen oder in der Trage – das macht einfach Spaß!) und meine Rückbildungsübungen machen, bis ich wieder so belastbar bin und meine Muskeln wieder so anstrengen darf wie vorher.

Ich esse eigentlich schon sehr ausgewogen mit super viel Gemüse – ich liebe Gemüse – und kaum Junkfood. Auch koche ich eigentlich so gut wie immer alles frisch und ohne Tütchen… aber das scheint nicht zu reichen, deshalb habe ich wieder mit Weight Watchers begonnen, da ich damit schon mal super Erfolge feiern konnte. Ich brauche einfach eine Begrenzung und einen Ansporn.

Mir stehen täglich 23 Punkte zur Verfügung und ich habe eine zusätzlichen Puffer von 35 Punkten. Ich finde das System ganz gut um ehrlich zu sein und bin gespannt wie es damit laufen wird. Mein Freund hat halt leider ein wenig Pech, weil ich diejenige bin die kocht und er sich somit anpassen muss – dass stört ihn an sich nicht, denn auch er liebt Gemüse usw. Allerdings könnte es für seinen Geschmack öfter Nudeln geben 😀

Ich werde wöchentlich ein kleines (manchmal auch großes Update bringen) und euch – die es interessiert auf meine Reise mitnehmen.

Habt einen schönen Tag 😉

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10 Wochen Mama

Nun ist nach meinem letzten Post ja doch ein wenig Zeit verstrichen und das auch bewusst. Ich wollte mir die Zeit nehmen in diese neue Rolle in meinem Leben reinzuwachsen, denn anfangs war es doch sehr schwer für mich um ehrlich zu sein. Jetzt läuft alles aber ein wenig einfacher. Das Leben mit Mila hat nun seine Routinen, das Schlafen klappt gut, sie ißt gut, das Bauchweh-Monster ist verschwunden und alles fällt einem einfacher – da hatte natürlich jede Mami Recht, die mir dies gesagt hat! 🙂 Es ist echt erstaunlich, wie schnell doch 10 Wochen vergangen sind – man hat das Gefühl die Zeit rennt einem nur so durch die Finger. Und jeden Tag überrascht sie uns mit neuen Sachen.

 

Bitte lächeln!

Das erste bewusste Lächeln ließ unser Herz schmelzen – seitdem findet es man eigentlich täglich auf ihren Lippen und es gibt wirklich nichts schöneres. Ich weiß es klingt so klischeehaft und schnulzig, aber es ist wirklich so. Dieses zahnlose Grinsen und die riesigen Puppenaugen die dabei leuchten erwärmen wirklich alles. Früher habe ich immer gedacht die Mütter die sagen, „Aber, wenn sie dich einmal anlächeln, ist all das negative Vergessen…“, übertreiben und das kann gar nicht der Wahrheit entsprechen. Aber es stimmt – zumindest für einen kurzen Moment steht die Welt still und ich selbst kriege das breiteste Grinsen der Welt und freue mich einfach nur.

 

Die 1. Impfung

Unsere erste Impfung fand statt, als Mila 7 Wochen alt war. Es war die Rotaviren-Schluckimpfung. Tja, den Nachmittag nach der Impfung bis hinein in die Nacht war es der Horror.. Mila hat danach nur geschrieen, egal was man gemacht hat. Essen, tragen, singen, spielen, schaukeln, reden usw… alles endete in einem Heulkonzert. Alles was sie sonst beruhigte war nutzlos und ich habe echt gedacht ich werde verrückt. Und am nächsten Tag, war sie wie ausgewechselt. Sie hat kaum gegessen, fast den ganzen Tag nur geschlafen und war schlapp. Mir hat keine der Varianten gefallen um ehrlich zu sein. Aber nach einem Tag war auch das überstanden und wir haben wieder wie gewohnt verfahren können.

 

Der 2. Schub

Der stellte uns natürlich vor eine gewisse Herausforderung, allerdings nicht so sehr wie der erste Wachstumsschub um die 6. Woche rum. Den ich hatte mir inzwischen ein paar Infos eingeholt, war informiert darüber was in einem Entwicklungsschub mit meinem Kind passiert, und worauf ich mich konzentrieren sollte. Und siehe da – es gab zwar leichte Gewitterwolken am Himmel, und sie hatte einige schwierige Tage, aber ich war davon weniger gestresst und wusste besser damit umzugehen, weil ich wusste was mich erwartet. Mir hat auch sehr das Buch „Oje, ich wachse!“ geholfen. Dort sind die Schübe super erklärt und stehen viele Zitate von anderen Eltern drin und auf einmal denkst du dir „Hey, es geht nicht nur mir so“. Auch hilft es mir zu wissen, dass sie nach jedem Schub etwas neues kann.

 

Brabbeln und blubbern

Etwas das mich mehr fasziniert als dieses zuckersüße Lächeln sind ihre Laute die sie von sich gibt und wie sie versucht mit einem zu „reden“. Wir sitzen oft da und unterhalten uns – sie macht ihre Laute, und ich antworte ihr und sie freut sich dann so sehr, dass man ihr antwortet, dass sie grinst, gluckst und dann munter vor sich hin „erzählt“. Natürlich sind das nur kurze Laute die sie von sich gibt und keine richtigen Gespräche, aber es ist das süsseste der Welt. Und sie beobachtet einen so genau beim reden und erzählen, studiert das ganze Gesicht und hat sichtlich Spaß an dem Ganzen.

 

Es gibt eigentlich so viel zu erzählen, da die Kleine aber gleich wieder wach wird, verschiebe ich das auf einen anderen Post. Ich wollte mich nur mal melden und sagen, dass es uns gut geht (bis auf meine Erkältung), und wir toll zurecht kommen.

Habt einen tollen Tag!

 

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