Und dann kam Mila…

Wie die meisten von euch wissen, hatten wir einen festgesetzten Zeitpunkt für die Geburt von Mila – bedingt durch meinen Herzfehler wurde ein Kaiserschnitt-Termin für den 3. Januar 2018 festgelegt und somit war uns klar, dass wir spätestens dann unser kleines Mädchen in den Arm schließen dürfen. Dies hatte natürlich Vorteile, denn man ersparte sich dieses Warten und Bangen, wann es denn nun endlich soweit sein würde und ob man es bis zum errechneten Geburtstermin schafft oder nicht. Nun, im Nachhinein kann ich diese Frage mit „nein“ beantworten, denn auch ohne den Kaiserschnitt, hätten wir es zu dem Datum nicht mehr geschafft. Bei uns war der Bauch ET übrigens der 11.01.2018. Doch wie sich herausstellte schafften wir es nicht mal zu dem Kaiserschnitt-Termin, da die Kleine es wohl etwas eiliger hatte als gedacht…

Mir ging es schon ca 2 Wochen vor der tatsächlichen Geburt nicht sehr gut. Ich hatte immer wieder mit schmerzhaften Senk- und Übungswehen zu kämpfen. Die kleine Maus war inzwischen so tief im Becken, dass schon das Laufen und sitzen weh tat und mir generell alles schwer viel. Aber wir hatten ja einen absehbaren Zeitpunkt bis zu dem das Ganze noch so gehen würde… Die Nacht vor Silvester war für mich besonders anstrengend – wieder hatte ich schmerzhafte Übungswehen, konnte keinen Schlaf finden und wirklich jede Position war für meinen Körper unangenehm. Ich sagte an dem Tag auch alle Pläne ab, und wollte mich wirklich nur erholen. Ich verbrachte also den ganzen Tag entweder im Bett oder meinem bequemen Sessel, beschäftigte mich so gut es eben ging und versuchte mich abzulenken. Schlafen konnte ich wieder sehr lange nicht. Zwar war ich erschöpft, aber das hieß ja noch nichts. Den Jahreswechsel verbrachte ich mit meiner Katze auf dem Schoß und Mila im Bauch, während ich „Gilmore Girls“ schaute. Ich glaube ich konnte tatsächlich erst gegen 4 Uhr schlafen. Und das tat ich auch bis 11:26 Uhr – warum ich diesen Zeitpunkt so genau weiß? Weil ich bis zur Geburt von Mila nicht mehr schlafen konnte.

Die Nacht vom 01.01. auf den 02.01.

Mein Freund kam am Nachmittag zu mir, brachte mir leckeres türkisches Essen von seiner Mutter mit und wir ließen den Abend ruhig ausklingen – was anderes war zu dem Zeitpunkt ja nicht mehr möglich. Ich hatte wieder Probleme mit dem liegen, also ließ ich mir von meinem Freund meinen Sessel neben das Bett stellen und saß dort einigermaßen bequem. Er schlief irgendwann ein und ich – wie immer schlaflos – blieb weiter sitzen. Inzwischen hatte ich immer öfter Krämpfe als würde ich meine Periode kriegen, habe mir dabei aber nichts weiter gedacht, da ich sie schon über den ganzen Abend verteilt hatte. Ich dachte es wären mal wieder Übungswehen. Gegen halb drei legte ich mich doch hin weil ich dachte ich muss mal versuchen zu schlafen, schließlich ist morgen (inzwischen war schon der 02.01.18) der Kaiserschnitt und ich muss mich ausruhen so gut es geht. Ich lag keine 10 Minuten, da hatte ich, nach den obligatorischen „Periodenkrämpfen“ ein extremes Stechen im unteren Rücken und das so stark, dass ich nicht liegen konnte. Also stand ich wieder auf und ging auf Toilette. Und dort entdeckte ich eine Blutung. Erst mal minimal – kann passieren… Aber dieses Stechen im Rücken wurde immer ekliger und mir blieb teilweise die Luft weg. Irgendwann viel mir auf, dass die Blutung etwas stärker wurde – immer noch nicht dramatisch oder sonst was. Ich überlegte ob ich frühs vielleicht gleich beim Frauenarzt vorbeischauen sollte. Bis dahin würde das ja noch Zeit haben… Trotzdem rief ich meine Mutter an, erzählte ihr alles (unter Schwierigkeiten, da ich immer wieder dieses Stechen hatte und mir die Luft wegblieb) und wir einigten uns darauf, dass ich mal im Kreißsaal Anrufe und dort mal nachfrage was ich am besten machen soll. Gesagt getan. Ich beschrieb die Symptome und die nette Hebamme am anderen Ende der Leitung sagte mir „sie machen jetzt folgendes: sie nehmen ihren Koffer und kommen mal bei uns vorbei“ – nicht ganz das, womit ich gerechnet hatte. Ich rief meine Mutter an, erzählte ihr das Ganze und sie sagte sie macht sich auf den Weg – meine Mutter war eine Stunde entfernt in Bayreuth und grade selbst aus dem Schlaf gerissen worden. Also würde es noch etwa eineinhalb Stunden dauern bis sie da wäre. Ich beschloss also nochmal unter die Dusche zu hüpfen. Die Schmerzen nahem inzwischen immer mehr zu, kamen sehr regelmäßig. Ich stolperte ins Schlafzimmer und wollte meinen Freund wecken, eigentlich wollte ich es sanft erledigen, doch ich hatte grade wieder eine Wehe und erwischte gleich den Lichtschalter beim Betreten des Schlafzimmers, wodurch sich alles etwas unsanft gestaltete. Ich stammelte also etwas von wegen „wir müssen ins Krankenhaus… Wehen… und Blutung“ und stolperte wieder ins Bad um das Wasser in der Dusche anzumachen. Mein Freund brauchte ein wenig um zu realisieren, was passierte. Ich selbst hatte wirklich immer weniger Abstände zwischen den Wehen. Man sagt ja immer, wenn man sich fragt ob es richtige Wehen sind oder nicht, dann sind es keine richtigen Wehen – dies kann ich nur bestätigen. Man merkt den Unterschied deutlich…

Im Kreißsaal angekommen

Als wir im Kreißsaal ankamen war es ca. 5 Uhr. Dort nahm mich die Hebamme mit der ich telefoniert hatte in Empfang und erklärte mir sehr ruhig was jetzt passieren würde – wie immer zuerst ein CTG. Sie brachte mich in ein Wehenzimmer in dem schon ein Bett für mich bereit stand, schaute kurz nach der Intensität der Blutung und schloss mich dann ans CTG an. Nachdem dies geschrieben war, wurde ich noch untersucht. Dabei stellte sie Hebamme fest, dass mein Muttermund schon bei 4cm geöffnet war – damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Es kam anschließend noch ein Arzt vorbei, erkundigte sich nochmal ob ich mit sicher bin bezüglich des Kaiserschnittes und dann ging aufeinmal alles sehr schnell. Mir wurde ein Katheter gelegt, ich erhielt ein Venenverweilkanüle, wurde an den Wehenhemmer angeschlossen und erhielt eine Antibiose. Dann kam die Anästhesistin vorbei und erklärte mir, dass ich nicht wie besprochen eine Teilnarkose kriegen werde, sondern eine Vollnarkose und verschwand dann auch fast gleich wieder. Für mich war das ein Schock und ich bekam sofort Angst. Das war nicht so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Wir dachten ich kriege eine Teilnarkose, mein Freund darf mit rein in den OP und anschließend können wir gleich unser kleines Mädchen im Empfang nehmen, doch nun sollte es doch nicht so sein. Ich bat darum nochmal meine Mutter sehen zu können, doch man sagte mir, dafür sei keine Zeit, wir würden in 10 Minuten in den OP fahren – alles ging mit einem Mal Schlag auf Schlag. Mein Freund durfte mich noch bis zum Eingang des OPs begleiten, danach war ich alleine. Während ich auf den OP-Tisch kletterte, schlug mein Herz immer schneller. Alle waren nett und versuchten mich zu beruhigen, aber ich konnte mich selbst kaum darauf konzentrieren ruhig zu atmen. Im OP selber wurde mir noch eine Arterie gelegt und ich bekam mit wie mein Bauch mir der Desinfektionslösung gewaschen wurde und ich versuchte mich so sehr darauf zu besinnen ruhig zu atmen und ruhig zu bleiben. Doch mein Herz machte was es wollte. Ich hatte immer Panik, wenn es darum ging Vollnarkosen zu kriegen… wenn man schon so viele gekriegt hat wie ich, nimmt man diese nicht sie die leichte Schulter. Und dieser plötzliche Umschwung versetzte mich zusätzlich in einen Stresszustand. Man verabreichte mir biz Metoprolol i.v. da sich meine Herzfrequenz ins astronomische katapultierte und dann wurde die Narkose eingeleitet…

Ich wachte im Vorraum des OPs wieder auf und meine erste Frage war, noch ganz benommen „geht es meinem Kind gut?“. Die Pflegekraft sagte mir, dass es dem Baby gut gehe aber mehr Infos erhielt ich auch nicht. Ich hab tatsächlich ein wenig geweint, während ich zur Wachstation gebracht wurde. Dort wurde ich in einen separaten Raum gelegt und schlief erst mal wieder ein. Gegen 12 Uhr kam eine Hebamme und in ihrer Begleitung war mein Freund und erhielt dieses kleine Bündel im Arm – dieses kleine Wunder. Wenn ich daran denke, steigen mir heute noch die Tränen in die Augen. Ca 3 1/2 Stunden nachdem sie das Licht der Welt erblickt hatte, konnte ich zum ersten Mal unsere Tochter sehen – unsere kleine Milana, die uns am 02. Januar 2018 um 7:22 Uhr zu den glücklichsten Menschen der Welt machte.

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Neues aus der Babykiste

Die Zeit kann gar nicht schnell genug rum gehen, bis der nächste Frauenarzttermin ansteht und wir unser kleines Baby wiedersehen können. Ich bin regelmäßig so aufgeregt, bevor ein Termin ansteht und mache mir gleichzeitig Gedanken – ich denke das werde ich nicht abstellen können. In meinem Kopf werden sich immer tausend Fragen ansammeln und ich werde mir immer Gedanken machen ob mit dem Baby alles in Ordnung ist. Diese Sorgen sind zum Glück unbegründet gewesen. 

Gestern war es dann endlich soweit – unser großes 2. Trimester-Screening stand an, ich war inzwischen in der 19. Schwangerschaftswoche und wir waren wirklich voller Erwartung, denn bislang kannten wir das Geschlecht unseres Babys nicht und hofften, dass es sich nin ändern würde. Unser Termin war um 17 Uhr, nur war ich an dem Tag schon um 6 Uhr wach. Ich konnte einfach nicht mehr schlafen, auch wenn ich sehr müde war – zu hibbelig war ich. Und so hatte ich viel Zeit totzuschlagen, bis wir los mussten. Lernen, Kochen, stylen… für all das hatte ich ausgiebig Zeit. Und dann durften wir endlich los. Wir haben beide kein Auto, deshalb müssen wir bei sowas leider immer auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurück greifen. Nur wurden an den Ubahn-Schienen grade Bauarbeiten durchgeführt, das bedeutete 2 mal umsteigen. Dadurch waren die Ubahnen natürlich überfüllt und es war warm. Mir ist sowieso dauernd zu warm, da machte es das nicht grade besser 😃

Der Termin dauerte natürlich länger als die anderen Vorsorgetermine, aber das war abzusehen  und war auch gut so. Bei Ultraschall erklärte der Arzt uns immer schön alles und zeigte mir auch, wie mein Baby in meinem Bauch lag, damit ich eine gewisse Vorstellung davon machen konnte. Das war schon sehr hilfreich, denn was da drinnen vorgeht sieht man ja nicht, man fühlt es gegebenenfalls. Als er das Herz geschallt hat war ich besonders ängstlich und habe wirklich gehofft, dass alles in Ordnung ist und mein Herzfehler sich nicht erblich auf das Kind übertragen hat – denn das war etwas, dass uns kein Arzt sagen konnte – ist der Herzfehler vererbbar oder nicht? Aber er sagte, dass soweit alles gut aussah und ich konnte aufatmen. Während dem Ultraschall musste ich wirklich auch lachen, weil der Arzt ein wenig verzweifelt war, da das Baby wirklich keine Minute still halten wollte. Auch wollte es sich nicht so gerne im 3D-Abbild aufs Gesicht schauen lassen und immer die Hand davor gelegt. Und dann kam natürlich die spannende Frage – Junge oder Mädchen? Tja, auch da machte es das Baby dem Gynäkologen nicht so einfach, warum auch 😃 Er konnte nur gelegentlich einen Blick auf den Genitalbereich legen, aber er sagte schließlich, dass er davon ausgehe, dass es ein Mädchen ist, aber er will seine Hand dafür nicht ins Feuer legen. Ich schaute natürlich sofort zu meinem Freund. Dieser war ja der festen Überzeugung, dass es ein Junge wird und man sah das Lächeln, dass er die ganze Zeit auf dem Gesicht hatte leicht schwinden – damit hatte er nicht gerechnet 😃 Ich fragte den Arzt nochmal und er sagte, dass er wirklich denkt es wird ein Mädchen und fragte dann, ob das etwa schlimm sei. Natürlich nicht! Ich freute mich wahnsinnig, denn ich hatte mir schon immer eine kleine Tocher gewünscht. Lustig war ja auch, dass mir kaum einer zutraut einen Jungem zu kriegen. Die meisten sagten, ich würde ein Mädchen kriegen – eine „Mädchen-Mama“ nannte man mich. Verrückt, wie man sich da schon vorher so festlegt, aber es stimmt. Ich ertappte mich auch schön öfter dabei, wie ich sagte, dsss ein Junge oder ein Mädchen zu einem gewissen Elternteil passte. 

Ich bin sehr froh, dass dieser Termin so verlief und man uns beruhigen konnte. Unser Kind scheint gesund zu sein und gut entwickelt und es scheint alles genau so zu verlaufen, wie es soll. Durch meinen Herzfehler wird aber noch einmal genauer draufgeschaut ob mit dem Baby alles stimmt und so muss ich einen Termin wahrnehmen bei einem Spezialisten, der einen exakten Organultraschall vornehmen wird. Diesen Termin habe ich auch schon vor zwei Wochen ausgemacht, als die Riskiosprechstunde für Schwangere mit komplexen Herzfehlern sich dafür ausgesprochen hat. Diesen Termin haben wir Anfang September, also sind noch ein paar Wochen Zeit bis dahin und ich kann es kaum erwarten unser Baby – unser Mädchen, dann wiederzusehen 😍

Ein Arzttermin jagt den nächsten…

Das erste Trimester verging im Nachhinein, wie im Flug, doch wenn man drin steckt, könnte es gar nicht schnell genug rum gehen. Mal abgesehen davon, wie schlimm die Umstellung für den Körper ist und welche Schwangerschaftssymptome einen plagen, ist da noch die Angst, dass im ersten Drittel der Schwangerschaft etwas passieren könnte. Ich glaube alle Mamas und alle die noch Mamas werden sind damit vertraut. Man macht sich verrückt, achtet auf jede Kleinigkeit und denkt ständig nach. Am besten sollte man das Internet in dieser Zeit meiden, denn das hilft einem nun wirklich nicht weiter. Was ich alles für Statistiken gelesen habe und die traurigen Geschichten die manche Sternchenmamis geteilt haben machten das warten auf das Ende der 12. Woche unerträglich. 

Aber alles lief gut – zum Glück. Und mein kleines Baby entwickelte sich gut. Das Problem an der Sache war eher ich. Ging es mir im ersten Trimester noch recht gut, so schlug mein Körper ab der 14. Woche richtig zu. 

Dazu muss man sagen, dass ich einen angeborenen Herzfehler habe. Ich wünschte ich könnte diesen jetzt etwas runter spielen und sagen, dass er recht banal ist, doch wäre das eine glatte Lüge. Ich könnte jetzt ein paar Diagnosen hinknallen, und vielleicht könnte manch einer etwas damit anfangen, aber ich denke für viele wäre das eher langweilig. Ich kann aber soviel sagen, dass ich schon einen langen Weg hinter mir habe und dieser noch nicht vorbei ist. Alleine fünf OPs am offenen Herzen reichen einem schon für ein Leben lang. Leider wird mein Herzfehler nie geheilt sein und ich werde mich immer wieder langen und schweren Operationen unterziehen müssen, die nicht einfacher werden. Laut meinen Ärzten bin ich ungefähr bei der Hälfte meiner Lebenserwartung angekommen und werde irgendwann ein neues Herz benötigen müssen. Aber ich versuche das etwas positiver zu sehen. Die Medizin entwickelt sich immer weiter und irgendwann wird es vielleicht Mittel und Wege geben, mir und auch anderen Menschen mit ähnlichen Fehlbildungen und Komplikationen am Herzen zu helfen. 🙂 

Doch dieser Herzfehler war es auch, der meine Ärzte dazu bewog, mir zu sagen, dass sie mit enormen Schwierigkeiten rechnen müssen, wenn ich einmal schwanger werden würde. Sie haben es mir nie verboten und mir auch nie davon abgeraten, aber sie warnten mich, dass es ein sehr beschwerlicher Weg sein würde. Sie behielten nun also Recht. Denn ab der 14. Woche merkte ich immer wieder sie die Luft knapper wurde. Ich hatte schon mit den kleinsten Dingen meine Probleme. Ein mal die ganze Wohung durch saugen? Unvorstellbar ohne mehrere Pausen. Ich kam außer Puste, wenn ich putzte oder nur mal etwas schneller gehen musste. Vom Treppensteigen fang ich gar nicht erst an. Und dann waren da ständig die Stolperer, die mein Herz machte, das Rasen, dass aufeinmal kam, wenn ich ruhig im Sessel saß und etwas gelesen habe. Ich spürte meinen Herzschlag bis in den Hinterkopf, mein Kreislauf machte mir Probleme. Zwar war mein Puls erhöht, aber mein Blutdruck niedrig, deshalb neigte ich dazu zu kollabieren. Das alles schmälerte dieses wunderschöne Erlebnis ein Kind in sich zu tragen natürlich etwas. Ich weinte oft weil ich mich überfordert fühlte, bemühte mich gleichzeitig aber, doch ruhig zu bleiben, damit es meinem Baby gut ging. Das war alles andere als einfach und verlangte mir viel ab. 

Und auch die weiteren Unersuchungen die ich hatte machten es nicht einfacher. Die Frauenarzttermine waren für mich immer etwas schönes, denn da ging es nicht um mich, sondern um unser Baby. Aber meine Kardiologin raubte mir schnell alle Illusionen. Ihre Untersuchungen ergaben, dass mein Herz jetzt schon stark belastet ist und das meine rechte Herzkammer seit dem letzten Mal vergrößert ist. Der Ultraschall den sie durchführte dauerte ewig und das beunruhigte mich sehr. Wir führten anschließend ein längeres Gespräch in dem sie mir einige Ratschläge gab, unter anderem müsste ich zu einer speziellen Sprechstunde für Schwangere mit angeborenen Komplexen Herzfehlern. Vor ein paar Tagen rief ich dort an um einen Termin auszumachen und erklärte dort meine Situation. Die Mitarbeiterinnen waren sehr nett und verständnisvoll, aber man sagte mir auch, dass sie es nicht verstehen, warum ich noch nicht auf einer kardiologischen Station zur Überwachung liege. Irgendwie schockierte mich diese Aussage, denn ich selbst schätzte die Situation nicht als so dramatisch ein. Versteht nicht nicht falsch. Ich fühlte mich nicht gut, aber so ging es mir schon sehr, sehr oft in meinem Leben und deshalb lag es mir fern in ein Krankenhaus zu gehen. Wenn man seine halbe Kindheit in einem Krankenhaus verbringt, hat man Schwierigkeiten damit, sich wieder dorthin zu begeben und keine negativen Gefühle zu entwickeln. Da ich erstmal nicht ins Krankenhaus möchte, werde ich jetzt eine ganze Menge Arzttermine bewältigen müssen. Sollte sich mein Zustand verschlimmern, werde ich aber natürlich vernünftig sein, denn hier geht es nicht nur um mich. Aktuell freue ich mich über jeden Tag an dem es uns gut geht und wir zuhause verbringen können, doch mir ist bewusst, dass dies nicht so bleiben wird und ich mit hoher Wahrscheinlichkeit noch ein paar Aufenthalte in der Klinik buchen kann. 

Heute freu ich mich allerdings darüber, dass wir die 18. Schwangerschaftswoche erreicht haben und ich meinen kleinen Bauchzwerg immer öfter spüre 🙂 ❤

Oh Baby… wie es weiter ging… 

Nun wusste ich also, dass ich ein Baby erwartete. Ich würde Mama werden. In meinem Kopf spielten sich gefühlte 1000 Gedanken ab. Selbstverständlich überwog die Freude. Aber da war auch so viel Angst…

Angst darüber wie mein Freund reagiert…

Angst darüber was passiert, wenn er es nicht will – unsere Beziehung war kritisch… was wenn sie das nicht überstehen würde? 

Ich hatte Angst, dass der Test doch nicht richtig war und ich am Ende gar nicht schwanger war

Oder das mein Herzfehler, den ich seit Geburt an habe zu einem enormen Problem wird… 

Da war so viel Angst, und doch konnte ich nicht aufhören zu grinsen… Nein. Negative Gedanken waren nicht angebracht. Es würde alles gut werden! Das sagte ich mir fest. 

Nun war die Zeit gekommen, es ihm zu sagen. Ich hatte mir schon oft darüber Gedanken gemacht, wie ich sowas verkünden würde, hatte die süßesten Ideen im Kopf – doch wie soll man sie umsetzen, wenn der andere sich nicht meldet? Also habe ich ihm lediglich ein Bild gesendet, in der Hoffnung das er darauf reagieren würde, wenn er schon meine vielen Nachrichten, die ich ihm die letzten Tage geschickt hatte, ignoriert hatte. Ich schickte ihm lediglich ein Bild und wartete… 

    

Und die Antwort kam schneller als gedacht. Er war geschockt, konnte es nicht glauben. Versprach aber zu mir zu kommen und mit mir zu reden. Wieder warten. Ich konnte aber nicht warten. Ich musste raus, ein wenig laufen. Also schnappte ich mein Handy und meine Kopfhörer und spazierte ein wenig draußen herum und hing meinen Gedanken nach. Ich lief Richtung Ubahn und traf dort meinen Freund und wir gingen zu einem Spielplatz in der Nähe, und setzten uns. Anfangs war es eher so, dass wir schwiegen. Wie redet man am besten über sowas? Aber dann kam das Gespräch doch ins Rollen… 
Wir wollten beide Kinder. Aber der Zeitpunkt war so ungünstig. Aber wann ist ein Zeitpunkt jemals günstig? Es gibt nicht den perfekten Zeitpunkt. Irgendwas ist immer. Und deshalb enttäuschte mich seine Reaktion am Anfang sehr. Ich weinte, er wusste nicht damit umzugehen. Wir gingen nach Hause und redeten auch dort noch weiter. Irgendwann musste er wieder nach Hause und ich sagte ihm, er solle nachdenken, nochmal darüber schlafen und vielleicht sieht er das ganze dann ja anders. 

Und ein paar Tage später hatten wir den Termin beim Frauenarzt, bei dem er mit dabei sein wollte. Und siehe da… er war wie ausgewechselt – er machte Witze, wirkte gelöster und so als würde er sich freuen. Zwar war er noch etwas verhalten, aber als er dann das erste Mal unser Baby sah – zumindest das was man davon sehen konnte in diesem Stadium – akzeptierte er das was auf uns zukam. Er war bereit Papa zu werden und bestätigte das, was ich mir am Anfang gesagt hatte:

Alles wird gut! Wir bekommen unser Baby 😍

Muttertag

Ich glaube das erste Mal sagte ich, dass ich Mutter werden will im Alter von 12 Jahren. Da fragte mich jemand nach meinem Berufswunsch – und ich antwortete „Ich will Mama werden“ So im Nachhinein muss ich etwas schmunzeln, denn viele würden auf diese Frage etwas anderes antworten, gerade Kinder. Aber ich wollte Mutter werden – mit spätestens 25 das erste Kind. Das war mein Wunsch, so hatte ich es mir ausgemalt. Doch natürlich lief es anders als geplant und ich bin nicht mal böse, dass meine Pläne anders ausgingen.

Mein Freund und ich durchliefen eine schwierige Phase März und April diesen Jahres. Es war ein ständiges Auf und Ab und wir standen nahe am Abgrund unsere Beziehung. Für mich war ein Punkt erreicht an dem ich nicht mehr weiter machen konnte und so auch nicht mehr wollte. Ich gehe natürlich nicht ins Detail was die Auslöser dafür waren, denn das wäre ihm gegenüber nicht fair. Aber soviel kann ich sagen: Hätte ich mich nicht entschieden durchzuhalten und ihm noch eine Chance zu geben, wäre alles wohl anders gekommen als es jetzt ist. 

Es wunderte mich auch nicht, dass ich meine Periode am Anfang nicht kriegte. Wenn man so viel Stress erlebte, wie ich es die letzten Monate getan hatte und dazu noch ständig arbeitet, da kann der weibliche Körper schon mal ein paar Faxen machen – das kennt jede von uns… Ich dachte mir also, dass meine besonderen Tage schon kommen würden. Ist ja schließlich nicht das erste Mal, dass sie sich verspäten. Und so wartete ich geduldig, genoss meinen Urlaub, in dem mein Freund mir tatsächlich versuchte zu beweisen, dass er es ernst meinte und sich ändern möchte und dachte nicht viel nach. Dann war ich 6 Tage überfällig und wartete daheim auf meinen Freund – wir sind dann ein wenig spazieren gegangen, wir redeten ein wenig und ich sagte ihm, ich sei immer noch überfällig. „Da wird schon nichts sein. Das ist nicht das erste Mal!“, sagte er mir. Und recht hatte er, ich glaubte selbst daran. 

Einen Tag später fuhr ich mit meiner Mutter und meiner Nichte nach Hanau. Wir wollten meine Oma wieder nach Hause bringen, die dort wohnte und ein wenig Urlaub bei meiner Mutter gemacht hat. Meine Oma sitzt im Auto immer vorne, dass war schon immer so. Also wurden meine Nichte und ich nach hinten auf die Kindersitze verfrachtet. Ich bin jemand, der nicht sehr gut hinten sitzen kann. Mir wird oft schlecht, grade wenn wir fahren und ich dabei lese. Aber bei dieser Autofahrt war mir schon schlecht sobald ich meiner Nichte, die natürlich beschäftigt werden möchte mit sechs (inzwischen ist sie sieben), nur den Kopf zuwandte. Mir wurde nicht nur so ein bisschen schlecht, nein… ich hatte das Gefühl sofort meinen Mageninhalt entleeren zu wollen… tat ich aber nicht. An diesem Tag äußerte ich das erste Mal meiner Mutter gegenüber, dass ich vielleicht schwanger sein könnte. Wir redeten ein wenig. Aber auch hier, war die Aussage wieder, dass ich abwarten soll. Also wartete ich… darin war ich inzwischen richtig gut…

Und ehrlich ich hatte das Gefühl, dass ich bald meine Periode bekommen sollte. Ich hatte Krämpfe und meine Brüste waren empfindlich, ich bekam Pickel – alles wie immer, nur das nichts kam. Ich war nur so unendlich müde, ich hatte das Gefühl nie mehr richtig wach zu werden. Doch trotzdem konnte ich in der Nacht vom 13. auf den 14. Mai keine Ruhe finden. Ich dachte lange nach, schrieb Tagebuch, und dachte noch mehr nach. Ich war 10 Tage darüber, bzw. dann 11 Tage… das ist nicht normal. Das konnte es einfach nicht sein. Und dann kam die Angst… ich muss rausfinden was los ist. Ich habe am Montag Nachtschicht, mein Urlaub wäre vorbei. Ich bin Krankenschwester. Was wenn ich schwanger bin??? Was wenn ich im Nachtdienst jemanden reanimieren muss oder mit potentiell infektiösen Patienten zu tun habe? Was wenn ich arbeiten gehe, wirklich schwanger bin und dann passiert dem Baby was? Ich wollte so dringend mit meinem Freund reden. Doch keine Chance… wir hatten uns vor zwei Tagen gestritten und redeten seitdem nicht miteinander. Das war eine seiner Spezialitäten… wenn er etwas angestellt hatte, meldete er sich nicht – stundenlang, manchmal auch tagelang nicht. Also blieb ich alleine mit meinen Gedanken, hörte Musik und schrieb. Und irgendwann war ich sicher – „Du bist schwanger!!!“ Ich fühlte mich schwanger. Es war einfach so. Und ich schrieb es in mein Tagebuch. Aber ich musste es sicher wissen. Ich wollte mich nicht krank melden für den Nachtdienst, wenn ich nicht sicher schwanger war. Was wenn ich mich doch irrte? Ich konnte es nicht leiden auf Arbeit zu fehlen und machte das nur, wenn es wirklich nicht anders ging.

Also stand ich Sonntag, dem 14. Mai – am Muttertag – um 5 Uhr auf und ging duschen, nach einer Nacht ohne Schlaf. Ich schaute nach, wann der Müller am Hauptbahnhof öffnen würde, schließlich war das die einzige Möglichkeit am Sonntag einen Schwangerschaftstest zu bekommen. Hm… um acht Uhr – noch 2 Stunden und 39 Minuten… Ich atmete durch,und überlegt was ich so lange mache… „Erst mal einen Kaffee!“, dachte ich mir und bereitete mir auch einen zu. Mit meiner riesen Tasse Kaffe ging ich zu meinem Schminktisch, setzte mich und fing an mich zu schminken. Irgendwann war es zehn vor acht und ich konnte endlich los gehen zur Ubahn – den Kaffee habe ich nicht mal zur Hälfte getrunken, keine Lust darauf gehabt. Von meiner Wohnung bis zur Ubahn dauert es normalerweise 10 Minuten. Aber es kam mir dieses Mal viel kürzer vor. Und kaum versah ich mich, da stand ich auch schon im Müller im hinteren Regal vor den Schwangerschaftstests… warum gibt es da so viel Auswahl? Man pinkelt doch nur auf so ein Stäbchen… Ich schnappte mir einen, der nicht mal 5 Euro kostete und ging zur Kasse. „Schönen Tag noch!“, sagt die Verkäuferin und lächelt mich an. „Danke gleichfalls!“, antworte ich nervös und begebe mich wieder auf den Heimweg. Die Ubahn fährt Sonntags nur alle 10 Minuten, und ich musste noch 8 Minuten warten… also schnell noch ein Wasser kaufen. Schließlich muss ich jetzt trinken, ich will ja den Test so schnell wie möglich machen. Irgendwie ging der Weg nachhause noch schneller als der Weg zum Bahnhof hin. Und kaum war ich zur Tür rein packte ich mit nervösen, zitternden Fingern dem Test aus. 

Ich hatte schon mal einen Schwangerschaftstest gemacht. Ich wusste natürlich wie das geht. Was soll daran auch so schwer sein? Trotzdem las ich die Anweisung so genau durch als studierte ich etwas sehr wichtiges. Okay, es war Zeit den Test zu machen. Jetzt erfahre ich ob mein Bauchgefühl richtig war… 

Der 2. Streifen, der auf dem Test eigentlich der 1. Streifen ist, wenn er denn auftaucht, erschien so schnell, dass ich meinen Augen kaum trauen konnte. Ich zitterte… auch der Kontrollstreifen erschien… es waren zwei Streifen! Zwei!!! Da waren zwei Streifen! Ich war schwanger!!! 

Ich hastete sofort zum Telefon und wählte eine Nummer. „Bitte geh dran! Bitte!“, flehte ich. Und sie ging dran. Meine Mama. Ich stammelte ein wenig vor mich hin, war total außer Atem. Ich sagte etwas wie „Mama, ich wünsche dir alles Liebe zum Muttertag und es tut mir Leid das ich heute nicht bei dir sein kann. Ich würde dir auch gerne was schenken, aber kann es grade nicht… und…ich muss dir was sagen… ich bin schwanger!“ – Stille. Und dann kommen die erleichterten Glückwünsche meiner Mama. Sie freut sich so sehr. Und ich freue mich und ich bin überfordert. Meine Mama sagt dann „aber das ist doch das schönste Geschenk, dass du mir machen kannst!“ Und dann war es um mich geschehen – ich weine und irgendwann weint sie… 

Und so erfuhr ich an Muttertag, dass ich Mutter werde.

Jetzt musste ich es nur noch dem werdenden Vater sagen.

Everyday Favourite Part IV – Concealer

Let’s be honest. We all have those nights, that are way too short to catch some good hours of sleep. Wether we partied too much, worked too much, it’s been to hot or to cold, the mailman woke you or whatever kept you from your much needed beauty sleep. Well, it’s noticeable, especially in your under eye area. And that’s something we do not want, so we need some magical things to make them disappear, as quickly as possible.

And I have a special little treat, to look more awake and fresh. And the best thing about it, it’s absolutely affordable.

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May I present to you the Maybelline Instant Anti-Age Rewind?! I am so in love with this cutie. But why?

Well, first of all, it’s a drug store product and therefore it just costs around 9 €/ 8$. Of course, the price depends on where you’re getting it from. But the good thing is, you can get it almost everywhere – you’ll never run out of it… except they’ll stop producing it, but let’s hope that’s never gonna happen.

I mentioned, it’s a drug store product, so keep that in mind, while rating this product.

I myself love the consistency of this concealer. It’s a medium coverage concealer, with a creamy, but not too creamy texture. You can blend it easily and it feels pretty light on the skin. It does not dry out my skin, which is a highly sensitive point for me, as you may remember from previous posts 😉 I myself do not set it, and it works just great. It tends to sink in the fine lines under my eyes, but just if I don’t blend it properly. I use the shade 01 Fair.

But the thing with the shades is a pretty tricky one. In most drugstores you can choose between 01 Fair and 02 Light. But originally there are 6 Shades to choose from – I’ve never seen more than three, to be honest. I tried to order from the Maybelline site (the German one, since I live in Germany), but there you can pick only from the two shades mentioned before.

01 Fair, 02 Light, 03 Medium, 04 Honey, 05 Neutralizer, 06 Brightener
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In the little plastic tubes with the little puff on top to apply the concealer, all the shades look pretty dark, somehow yellowish, except for the Brightener, but this one I’ve never seen live. Once applied to your skin, the shades will surprise. They aren’t as dark as they appear in the packaging. You can use the puff to apply the concealer and to blend it, you can remove the puff and apply the concealer only with a brush (this will waste less product) or you can apply the concealer with the puff and blend it with a beautyblender – which is my favorite way to apply it… the beautyblender is my holy grail, but that’s a different thing 😀

Another thing I love about this concealer is, that it has no weird smell to it, like other concealers – the UD Naked Skin for example, had one of the worst smells ever. This one smells pretty neutral. And I like that the concealer does not cake and does not need a touchup throughout the day. So that’s a clear recommendation from me! Try it out, fall in love!

For a drugstore product it’s absolutely amazing!!!

 

Why I’m just not into baking

In todays post I want to address one of the hottest topics in the beauty-community and why I’m just not in love with it and probably never will be: The „baking“ hype. Kinda sounds like it has something to do with the kitchen, doesn’t it? And although I’m sitting in mine at the moment, this trend has nothing to do with cooking 😀

 

So what’s baking? 

To „bake“ or „cook“ your face (this are the used terms) means, that your let your concealer sit on your face for a given time period (around 10-20 minutes) . Why? Because you want your makeup melt into your skin with the help of your own body heat. The thing with this technique is, that it will highlight some of your facial features even more, as if you would just use a concealer and blend it right away, because it’ll the makeup will change color and texture during this process. But that’s what you want. It also is supposed to prevent your concealer from moving throughout the day and to keep your complexion flawless and crease free.

 

Where does it come from?

Baking is an old thing which goes back to ancient Egypt, but was brought back to the makeup community through the Drag Scene. Some might seen it on „Drag Race“ (if that’s a TV format your familiar with) or got tips directly from some of the beautiful Drag Queens out there. And some might caught this trend when Kim K.’s makeup artist revealed the secrets behind her flawless complexion. And suddenly everyone baked their face…

 

What products do you need? 

  • a concealer
  • a damp beautyblender or other makeup sponge
  • a loose powder (I prefer translucent powder, some use banana powder or even white powder)
  • a fluffy brush
  • a hell lot of time

s870618-main-Lhero This is the Laura Mercier Translucent Powder, which I prefer to use for baking (if I bake)

 

 

 

 

Pic taken from: Official Sephora

 

 

How to? The Process of baking (at least how I do it)

  1. After moisturizing my skin and applying my primer, I apply my foundation and contour my face
  2. Next I apply my concealer, where I think it’s needed. The important thing is, use a cream concealer, because it’ll show the best results. And keep in mind to apply the concealer in a triangular shape under your eyes
  3. Do not blend! Not yet! I let the concealer unblended for at least 10 minutes. Most of the time I go for 15 minutes
  4. Then I blend everything with my beautyblender and set the concealer with a loose powder. (I let the powder sit on the blended concealer for around 5 minutes)
  5. Then I brush away the excess powder with a fluffy brush.
  6. I set everything with my Finishing Spray.

There might be some other techniques, some people do not let their concealer sit unblended for that long and blend it right after applying and set it then with a coat of loose powder and let the powder sit for around 15-20 minutes on their face, but this is something that’s not working for me because of my very dry skin. I have the feeling, the longer I let my powder sit on my face, the drier my skin tends to look, even with finishing spray.

 

baking

This might be one of the most popular pictures on baking your face. I took it from Heidi Hamoud’s youtube channel. I do not have a pic of me baking, therefore I took her’s, because to be honest, she looks gorgeous in it.

 

When should you bake?

Well apparently there is no exact answer to this question, as everyone should do as they please and some might find it good to bake everyday, some may think it’s totally overboard. The thing with baking is, that it does help, if you’re having a shooting or you’re doing your makeup just for the purpose of taking a bunch of selfies. It tend to help against smudging and looking like a panda throughout the day and if you want a smooth, „flawless“ complexion… But beware. The flawlessness is just real in some distance, because without all the filters and face tunes and all this stuff you are able to tell, when someone’s baked their face.

 

So why am I not into baking?

I do think, that it’s a great method to achieve a flawless finish for a short amount of time and to take some pretty darn good pictures. There are some benefits to bake your face, there’s no doubt in it. But (!!!) – and here’s comes my problem with this trend – it’s incredible time consuming and I do think that although it may look good in pictures it does not really look that good in person. Imagine you’re applying layer, after layer, after layer, after layer on your skin. This might not look that harmful in some areas of your face, but especially on such delicate areas, where the skin is so thin and sensitive, like in your under eye section, it is so damn visible. Not only will you clearly see that you’ve baked, when using it under your eyes – at least on my dry skin – it will emphasize all the small lines and creases I have in this area. And there is no difference if I moisturize my skin or not. I’ve tried it in so many different ways and used this method on such a good moisturized skin, that it’s almost ridiculous, but every time it looked so damn dry and just not pretty that I’m not willing to go through this procedure every time to get such results. And there is the thing, that your skin will feel kinda smooth in the spots you’ve baked, but I do not like the feeling after a couple of hours, because it feels like the powder sinks in even more and dries out my already dry skin. So that’s why I won’t fall in love with this trend like others did. But it has it perks. So feel free to bath your skin in loose powder and concealer. Just don’t bake your face every day – it just isn’t good for your skin – it needs to breathe too 😉

 

And and be careful when baking! Use a powder that won’t kick back with some horrible white stains while using a flash for pictures. I guess we’ve all seen celebrities on the red carpet, where the powder wasn’t flash-proved 😀

Here you have some examples 😀

Pictures taken from Perez Hilton.

 

Some powders that won’t reflect with white stains while being photographed with a flash are the Ben Nye Powders and for example the Laura Mercier Translucent Powder.

 

 

 

Everyday Favourite Part III – Finishin Spray

First of all, my lovely ones out there. I am so sorry for being absent for such a long time. I really had so much struggles in my personal life lately, which I first had to figure out, before I could continue with the things I love – beauty and makeup. But now I am back on track and I promise you, there won’t be such a long period where I’m keeping quiet again. 🙂

So for todays article I want to continue with me Favourite series and I believe we’ve reached part 3 – and I want to dedicate it to one of the most important things, if you’re trying to wear a full face of makeup throughout a whole day: A good finishing! I’ve tested quiet a few, from cheeper ones to high end ones and there are quiet a few good ones and some, I wouldn’t recommend, because I don’t feel like they’re doing anything at all for your skin or your makeup. But there is one, I’m coming back to every time and which works for me so pretty good and that is the MAC Prep + Prime Fix+ – Finishing Mist!

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What’s so good about the Fix+?

There are many reasons I like the Fix+ as a finishing spray. First of all it’s so versatile. I use it sometimes to spray my face even before applying makeup, if I feel it’s too dry. I wet my beautyblender sometimes with it, so it makes applying makeup easier (btw, you should always wet your beautyblender…nobody’s using them dry :D). I also wet my brushed sometimes before applying some eyeshadows, if I want my shadow to be more covering and have a more intense look. I love doing this especially, when it’s a foiled shadow. And then I use it for what it’s designed to be used – as a finishing spray. Sometimes I spray my face throughout the day a couple of times with this little wonder, just to refresh my face. And if you’re using this for all these reasons, it’s a truly amazing finishing spray and you won’t be disappointed. But if you’re using it as a setting spray, you will hate on it and for a reason.. Because it is NOT a setting spray so therefore it’s designed to disappoint you – if you’re using the product out of purpose… Let me tell you about the difference…

 

Setting Spray of Finishing Spray?

A fixing/setting spray is designed to lock in your makeup so it won’t move, kinda like a hairspray for your makeup. But be careful… I’ve seen people use actual hairspray to fix their makeup and this may work, yes, but please… your skin deserve way more. So spend some money on real setting sprays if you want to achieve the lock-down of your makeup. It comes in a mist or spray form, is transparent and does not change the color of your makeup. You just spray your face with the cooling mist, and let it naturally dry. Some good Settings sprays are for example the Urban Decay All Nighter Setting Spray.

A Finishing Spray is a little different. It’s supposed to take away the cake of your face. You know what I mean right? When you put on layer after layer after layer of makeup and powder and concealers and all this stuff on your face and it leaves you kinda cakey – meaning you can spot from a mile away that you are actually wearing all these layers. But that’s not what you want! You want your skin to look smooth and soft and fresh. And that’s what a setting spray is for.

So as a recap: setting sprays lock in your makeup and finishing sprays are supposed to make you look fresher and softer and take away the cake!

 

Some facts:

  • contains 100 ml/3,4 US fl OZ
  • Ingredients: water, glycerin, butylene glycol, cucumis sativus (cucumber) fruit extract, chamomilla recutita (matricaria) extract, camellia sinensis leaf extract, tocopheryl acetate, caffeine, panthenol, arginine, PEG-40 hydrogenated castor oil, PPG-26-buteth-26, fragerance, disodium edta, phenoxyethaol
  • price point: about 22 €/24$
  • where to get: online on the official MAC-Website or sites that sell makeup (Douglas, Sephora etc.), in your local Sephora, Douglas or where ever they retail MAC products

 

So if you’re looking for a good finishing spray, this is the one I’m recommending you and I literally use it every day! But keep in mind – finishing spray, not fixing spray 😉

 

 

 

♡ Sugarbearhair Hair Vitamins ♡ Recap

In December I told you, that I’m trying out this cute electric blue hair vitamins everyone and their mother was raving about.

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(Picture taken from their official Instagram page Sugarbearhair Instagram)

And now it’s time to recap everything and ask myself – Is it worth purchasing it?

Disclaimer: this is just my opinion on it and the experience I’ve made with this product. Wheter it’s worked for me or not (you’ll find out, if you keep on reading) – that was just my personal thing. You may have gotten other results and thankfully we are all different and unique in our own ways and our bodies work different. So what works for me, may not work for you and vice versa. So no harsh feelings here 😉

 

What did I notice after taking Sugarbearhair Vitamins?

Well, I did notice a difference and I noticed it after I guess two weeks. My hair did look shinier and the most noticeable difference was, that I had so much less hair loss. I normally am loosing so much hair, that it’s a wonder I still have some on my head. But after two weeks of taking these vitamins I noticed that I’m losing less hair and they tend to break less – which made me very happy. Before I took the vitamins I cut my hair a bit to get rid off the dead ends. And my hair – normally taking forever to grow even the slightest bit – grew out to the exact same length I had before cutting the ends, which was about 5 cm (about 1.96 inches). For me that was a huge deal, because my hair really takes forever to grow, due to all the damage I’ve done to it. I’ve noticed it as well on my hairline and I had to dye my hair more often, since I’m not a natural brunette 😀

 

Is it worth puchasing?

So I have to say, I liked that it worked. You can’t expect wonders, that’s for sure. The human body takes time to get to a certain level of vitamins to work – it has to be build up and this takes at least two weeks, until you can notice it. Therefore you can’t expect it to work after two days – it takes some patience to notice a difference. But there is one and so I can’t tell you that these cute bears aren’t working, because they do. And if you like a fun twist to your haircare and do not want the somehow uninviting taste of other hair vitamins this may be a good choice for you. But you have to be aware that you need at least two months worth of sugarbearhair vitamins – and they are about 30 $ (28€) – depends on where you’re living + the shipping. So for me in Germany, I’m paying for one month worth of these gummies 39 € (41 $)… That’s pretty heavy. So it’s worth considering.

 

Would I purchase them again?

Let me put it this way… They worked – yes! They are cute – yes! They taste good – yes! But they are expensive AF and there are other hair vitamins for half the amount of money which work just as good as these cuties. So I love the concept and I like what it has done to my hair, but for me, it’s a pass – just because of the price. I’d rather take the ugly tasting vitamins out there, which work as good as these. But no hate to them – they are cute and they work. It’s just a personal preference. I recommend them, if you’re willing to spend that amount of money on vitamins, but I wouldn’t purchase them again. At least not for this price point.

resting-b-face

(Excuse my resting b* face… It’s just my face 😀 )

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