Das Ding mit den Hobbys…

Lustig, was sich alles verändert, wenn sich das eigene Leben um einen kleinen Menschen dreht. Übrigens ist dies nicht als „Mimimi, alles ist so blöd“-Post gedacht, vielmehr ist es einfach eine Feststellung und etwas was mir so durch den Kopf geschossen ist. Diese Veränderungen stören mich in keinster Weise, da sie sehr positiv sind, sowohl für den Geldbeutel, als auch für die Seele. 🙂

Pre-Baby-Hobbys:

  • Stundenlang Schminken und neue Techniken ausprobieren (ich rede hier wirklich von 2-3 Stunden): ich liebte es mir fast schon meditativ all die Sachen ins Gesicht zu klatschen, ewig Lidschatten zu verblenden, Lippen nachzuziehen, Wimpern zu kleben uns überall Glitzer zu verbreiten – es entspannte mich und machte mich glücklich
  • Lesen: Ich liebe lesen! Und ich liebe es Bücher zu sammeln. Ich muss aber dazu sagen, dass ich vor meinem Job als Krankenschwester und vor dem Schmink-Wahnsinn definitiv mehr gelesen habe 🙈
  • Stricken, Häkeln und alles was dazu gehört: Vieles was das betrifft habe ich mir selbst beigebracht, vor allem Socken stricken. Ich habe so gerne in Wollläden gestöbert, Wolle gekauft (gar nicht mal so günstig, wie sich das alle vorstellen) und mich dann mit dieser Wolle befasst. Neue Muster ausprobieren und zu sehen wie etwas tolles entsteht, war echt toll
  • Kochen und Backen: tja, dass habe ich wohl von meiner Mutter, die Köchin ist. Ich nehme mir gerne Rezepte und Wandel diese einfach um – es kommt selten vor, dass ich ein Rezept 1:1 umsetze – aber genau das macht mir so Spaß
  • Fotos machen: meistens waren es Fotos von mir, um ehrlich zu sein 😃 Wenn man stundenlang Zeit damit verbracht hat sein Gesicht anzupinseln, wollte man seine Arbeit schließlich auch präsentieren
  • Schlafen – leider kein Witz. Ich habe gerne geschlafen 🙈😂
  • Sport – ich durfte nicht viel machen, wollte aber immer was machen, also hab ich es auch getan

Tja und nun? Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich all meine Hobbys weiterhin genauso ausgeführt werden können…

  • Geschminkt wird nur noch, wenn es notwendig ist und dann bitte schnell und nicht aufwendig
  • Gelesen wird noch – meist für Mila. Das schöne ist, dass sie gefallen dran hat. Und grade wenn sie einen ihrer schlechten Tage hat, an denen alles doof ist, ist es ein wahres Wundermittel sie in die Trage oder ins Tragetuch zu packen und ihr vorzulesen, während man ein wenig hin und her läuft
  • Handarbeit… das hat leider extrem nachgelassen, ich hoffe aber, dass ich bald wieder mehr Zeit dafür finde
  • Kochen ja – immer noch frisch, immer noch möglichst gesund, aber ohne stundenlanges experimentieren… aber backen – puh, das mach ich kaum noch
  • Oh fotografiert wird jetzt fast noch mehr als vorher – inzwischen mit einer tollen Kamera und mit meinem persönlichen neuen Lieblingsmotiv (na was wohl? 😃) – ich will doch so gut wie jeden Schritt festhalten von meinem Wunderwinzling
  • Das schöne ist, Mila schläft inzwischen immer 4-6 Stunden am Stück in der Nacht, deshalb kann man tatsächlich auch gut schlafen, was toll ist. Das Problem ist, ich bin inzwischen ein schlechter Schläfer geworden – wache auf bei jedem kleinsten Geräusch – die Mamaohren sind überall 😂
  • Und der Sport… Rückbildung mache ich, ja… aber ehrlich gesagt habe ich für mehr aktuell keine Zeit und Lust 🤨

Aber es kam auch so viel schönes Neues hinzu, womit ich meinen Tag verbringe, wie etwa stundenlange Spaziergänge bei so ziemlich jedem Wetter. Erstaunlich was man da alles Neues entdeckt – ich kenne mich inzwischen super aus in einem 10 km Radius von meiner Wohnung aus 😁 Auch macht es Spaß herumzublödeln mit der Kleinen – wieder Kind sein, wieder mal alles nicht so ernst nehmen und alles von einer neuen Seite sehen ist so erfrischend, das glaubt man vorher gar nicht. Ich freue mich ehrlich gesagt auf alle Veränderung – vor allem wenn sie älter wird und wir zusammen basteln können – da warte ich sehnsüchtig drauf 😃

Habt einen schönen Sonntag! 😘

10 Wochen Mama

Nun ist nach meinem letzten Post ja doch ein wenig Zeit verstrichen und das auch bewusst. Ich wollte mir die Zeit nehmen in diese neue Rolle in meinem Leben reinzuwachsen, denn anfangs war es doch sehr schwer für mich um ehrlich zu sein. Jetzt läuft alles aber ein wenig einfacher. Das Leben mit Mila hat nun seine Routinen, das Schlafen klappt gut, sie ißt gut, das Bauchweh-Monster ist verschwunden und alles fällt einem einfacher – da hatte natürlich jede Mami Recht, die mir dies gesagt hat! 🙂 Es ist echt erstaunlich, wie schnell doch 10 Wochen vergangen sind – man hat das Gefühl die Zeit rennt einem nur so durch die Finger. Und jeden Tag überrascht sie uns mit neuen Sachen.

 

Bitte lächeln!

Das erste bewusste Lächeln ließ unser Herz schmelzen – seitdem findet es man eigentlich täglich auf ihren Lippen und es gibt wirklich nichts schöneres. Ich weiß es klingt so klischeehaft und schnulzig, aber es ist wirklich so. Dieses zahnlose Grinsen und die riesigen Puppenaugen die dabei leuchten erwärmen wirklich alles. Früher habe ich immer gedacht die Mütter die sagen, „Aber, wenn sie dich einmal anlächeln, ist all das negative Vergessen…“, übertreiben und das kann gar nicht der Wahrheit entsprechen. Aber es stimmt – zumindest für einen kurzen Moment steht die Welt still und ich selbst kriege das breiteste Grinsen der Welt und freue mich einfach nur.

 

Die 1. Impfung

Unsere erste Impfung fand statt, als Mila 7 Wochen alt war. Es war die Rotaviren-Schluckimpfung. Tja, den Nachmittag nach der Impfung bis hinein in die Nacht war es der Horror.. Mila hat danach nur geschrieen, egal was man gemacht hat. Essen, tragen, singen, spielen, schaukeln, reden usw… alles endete in einem Heulkonzert. Alles was sie sonst beruhigte war nutzlos und ich habe echt gedacht ich werde verrückt. Und am nächsten Tag, war sie wie ausgewechselt. Sie hat kaum gegessen, fast den ganzen Tag nur geschlafen und war schlapp. Mir hat keine der Varianten gefallen um ehrlich zu sein. Aber nach einem Tag war auch das überstanden und wir haben wieder wie gewohnt verfahren können.

 

Der 2. Schub

Der stellte uns natürlich vor eine gewisse Herausforderung, allerdings nicht so sehr wie der erste Wachstumsschub um die 6. Woche rum. Den ich hatte mir inzwischen ein paar Infos eingeholt, war informiert darüber was in einem Entwicklungsschub mit meinem Kind passiert, und worauf ich mich konzentrieren sollte. Und siehe da – es gab zwar leichte Gewitterwolken am Himmel, und sie hatte einige schwierige Tage, aber ich war davon weniger gestresst und wusste besser damit umzugehen, weil ich wusste was mich erwartet. Mir hat auch sehr das Buch „Oje, ich wachse!“ geholfen. Dort sind die Schübe super erklärt und stehen viele Zitate von anderen Eltern drin und auf einmal denkst du dir „Hey, es geht nicht nur mir so“. Auch hilft es mir zu wissen, dass sie nach jedem Schub etwas neues kann.

 

Brabbeln und blubbern

Etwas das mich mehr fasziniert als dieses zuckersüße Lächeln sind ihre Laute die sie von sich gibt und wie sie versucht mit einem zu „reden“. Wir sitzen oft da und unterhalten uns – sie macht ihre Laute, und ich antworte ihr und sie freut sich dann so sehr, dass man ihr antwortet, dass sie grinst, gluckst und dann munter vor sich hin „erzählt“. Natürlich sind das nur kurze Laute die sie von sich gibt und keine richtigen Gespräche, aber es ist das süsseste der Welt. Und sie beobachtet einen so genau beim reden und erzählen, studiert das ganze Gesicht und hat sichtlich Spaß an dem Ganzen.

 

Es gibt eigentlich so viel zu erzählen, da die Kleine aber gleich wieder wach wird, verschiebe ich das auf einen anderen Post. Ich wollte mich nur mal melden und sagen, dass es uns gut geht (bis auf meine Erkältung), und wir toll zurecht kommen.

Habt einen tollen Tag!

 

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