Katzenjammer

Mein Name ist Ruby und ich bin eine kleine Prinzessin – verwöhnt, verschmust, geliebt bis zum geht nicht mehr. Ich durfte im Bett meiner Mama schlafen, in ihrem Arm, auf ihrem Kopfkissen – alles was ich wollte. Es ist ja wohl klar, dass ich hier die Chefin im Haus bin… zumindest dachte ich das mal. Warum sollte es auch nicht so sein… Schaut, wenn mir ein Futter nicht mehr geschmeckt hat, hat meine Mama einfach ein neues gekauft und solange verschiedene Marken und Arten gekauft, bis ich das Richtige für mich auserwählt hatte… da hätte sie ehrlich gesagt auch früher drauf kommen können… Und wenn mir ein Spielzeug zu langweilig wurde, hat sie mir ein neues gekauft? Und ich hatte so viele Schlafmöglichkeiten in der ganzen Wohnung. In nahezu jedem Zimmer stand ein Bettchen für mich, oder Höhlen oder sonst was… Aber ehrlich gesagt habe ich lieber unter Mamas Decke oder in ihrem Bett geschlafen… Warum soll nur sie da schlafen dürfen? Merkt ihr? Ich war die Chefin!

Aber letztes Jahr im Mai wurde etwas anders und ganz komisch… das fiel mir natürlich sofort auf… Frauchen ging auf einmal nicht für 9-10 Stunden aus dem Haus und war total oft daheim. Das war vielleicht toll! Kuscheln wann ich wollte, immer war sie da um mit mir zu reden und zu spielen. Aber sie war irgendwie anders… Sie schlief so viel – für mich ja kein Problem… ich habe mich einfach zu ihr gelegt. Erst auf ihren Bauch… Den hat sie auf einmal verdächtig oft gestreichelt und sie redete plötzlich mit ihm… Drehte sie jetzt komplett durch??? Und dann fing der Bauch auch noch an zu wachsen… am Anfang störte mich das noch gar nicht, aber er hörte gar nicht mehr auf mit dem wachsen… Das war vielleicht ein Balance-Akt sich da gemütlich hinzulegen… Und dann hat irgendwas da drinnen auch noch angefangen mich zu treten! Ja!!! Zu treten! Was ist das denn für eine Sauerei? Ich hab diesem blöden Bauch doch nichts getan! Ich habs dann gelassen mich draufzulegen – den Stress tue ich mir nicht an. Ich hab mich trotzdem in die Nähe von diesem wachsenden Ungetüm gelegt. Erstens hat das Frauchen mich ja weiterhin noch lieb gestreichelt und mit mir gekuschelt und zweites war es da so schön warm. Dann fiel mir eine weitere Sache auf…  irgendwie kamen ständig neue Dinge zum Haushalt dazu… da stand plötzlich so eine weiße Liegewiese mit Gittern – war die etwa für mich? Das ist ja aufmerksam… und diese komische Kommode mit dem Kissen drauf und dann gab es da ein neues überdachtes Bettchen mit Rädern dran… damit könnte Frauchen mich doch super spazieren fahren, wenn sie sich mal wieder besser bewegen konnte, denn das hatte ganz schön nachgelassen. Sie schnaufte und ächzte schon ziemlich… Also fit war anders sag ich euch… Und dann stellten Frauchen und ihr komischer Freund ständig die Möbel um… kaum gewöhnte man sich an etwas, machten sie es anders… unmöglich…!

Und dann kam für mich der schlimmste Tag… eines nachts weckte das Frauchen ihren Freund auf, und sie verschwanden mitten in der Nacht… Puff – weg waren sie! Gut Frauchen verabschiedete sich noch noch lange und ausgiebig bei mir und entschuldigte sich ständig für irgendwas und sowas… Aber ich verstand danach erst warum. Sie kam einige Tage nicht zurück, nur der Freund kam, fütterte mich, spielte mit mir und machte Fotos – immer diese Fotos… Kein Wunder das sie sich dafür entschuldigen musste.. Haut einfach ab und lässt mich mit diesem bärtigen Kerl zurück! Ich sag euch, ich war ganz schön enttäuscht. Hatte sie mich etwa nicht mehr lieb? Lange dachte ich darüber nach und dann ein paar Tage später habe ich tatsächlich IHRE Stimme im Treppenhaus gehört. Juhu! Sie war wieder da!!!! Doch moment, was war das? Sie brachte so ein komisches, kleines zappelndes Ding mit, dass ab und an schrie und ständig ihre Aufmerksamkeit wollte… na toll, das war jetzt nichts, wozu ich meine Zustimmung gegeben hatte.. Nein so war das absolut nicht abgemacht… Warum schrie das Ding den? Das war viel zu laut… mit sowas will ich erst mal nichts zu tun haben – lieber verstecken. Aber das war mir dann doch zu langweilig, schließlich bin ich neugierig und habt ihr es schon vergessen? Ich bin die Chefin hier und muss wissen, was hier so vor sich geht… Ich muss ja sagen, das kleine Ding roch ganz gut – zumindest meistens. Aber manchmal so überhaupt nicht und ich habe mir oft gedacht, dass es sich vielleicht mal waschen sollte? Hm ne, das übernimmt das Frauchen wohl… so, wie alles andere. Scheinbar kann dieses kahlköpfige Ding gar nichts alleine – na super…. Muss ich jetzt etwa auch helfen? Darauf habe ich jetzt ehrlich gesagt nicht so viel Lust. Ich war die ersten Tage wirklich genervt sage ich euch. Selbst wenn ich geschlafen habe, hat das unhöfliche Ding einfach manchmal geschrien. Und ständig hat die Mama es auf dem Arm gehabt und ich konnte mich da nicht mehr hinlegen. So hab ich mir das Leben nicht vorgestellt. Nur sind wir mal ehrlich, irgendwann musste ich ja mal hingehen. Konnte ja wohl nicht so schlimm sein, wenn die Mama auch hingeht und sich damit beschäftigt. Ich hab mich dann eben auch mal in die Nähe davon gelegt und manchmal sogar mit Mama und diesem Ding gekuschelt. War ja auch ganz schön…. Bis es wieder geschrien hat – nervig!

Jetzt ist schon einige Zeit vergangen, seit dieses Ding – es scheint wohl ein Mädchen zu sein – hier eingezogen ist. So wie es aussieht wird sie wohl auch nicht mehr verschwinden und bleibt hier. Toll! Weniger Platz für mich. Und irgendwie gibt sie auch den Tagesablauf vor. Aber was solls. Ich erlaube ihr eben in dieser Wohnung zu bleiben. Und sie hat ja auch ganz coole Spielsachen. Nur manchmal nervt sie wirklich mit ihrem Gebabbel oder wenn sie mal schlecht drauf ist und weint. Aber sie kann schon auch ganz süss ein. Hat mich sogar schon mal gestreichelt – ich habe es ihr erlaubt. Soll ja keiner sagen ich bin gemein. Und ich lass das kleine Ding ein wenig Chef spielen… Aber irgendwann wird sie schon lernen, dass sie mir wieder den Chefposten übergeben muss! Aber ja, eigentlich habe ich sie ja schon lieb – außer sie schreit! Wirklich dieses Schreien nervt!IMG_0537

Das Ding mit den Hobbys…

Lustig, was sich alles verändert, wenn sich das eigene Leben um einen kleinen Menschen dreht. Übrigens ist dies nicht als „Mimimi, alles ist so blöd“-Post gedacht, vielmehr ist es einfach eine Feststellung und etwas was mir so durch den Kopf geschossen ist. Diese Veränderungen stören mich in keinster Weise, da sie sehr positiv sind, sowohl für den Geldbeutel, als auch für die Seele. 🙂

Pre-Baby-Hobbys:

  • Stundenlang Schminken und neue Techniken ausprobieren (ich rede hier wirklich von 2-3 Stunden): ich liebte es mir fast schon meditativ all die Sachen ins Gesicht zu klatschen, ewig Lidschatten zu verblenden, Lippen nachzuziehen, Wimpern zu kleben uns überall Glitzer zu verbreiten – es entspannte mich und machte mich glücklich
  • Lesen: Ich liebe lesen! Und ich liebe es Bücher zu sammeln. Ich muss aber dazu sagen, dass ich vor meinem Job als Krankenschwester und vor dem Schmink-Wahnsinn definitiv mehr gelesen habe 🙈
  • Stricken, Häkeln und alles was dazu gehört: Vieles was das betrifft habe ich mir selbst beigebracht, vor allem Socken stricken. Ich habe so gerne in Wollläden gestöbert, Wolle gekauft (gar nicht mal so günstig, wie sich das alle vorstellen) und mich dann mit dieser Wolle befasst. Neue Muster ausprobieren und zu sehen wie etwas tolles entsteht, war echt toll
  • Kochen und Backen: tja, dass habe ich wohl von meiner Mutter, die Köchin ist. Ich nehme mir gerne Rezepte und Wandel diese einfach um – es kommt selten vor, dass ich ein Rezept 1:1 umsetze – aber genau das macht mir so Spaß
  • Fotos machen: meistens waren es Fotos von mir, um ehrlich zu sein 😃 Wenn man stundenlang Zeit damit verbracht hat sein Gesicht anzupinseln, wollte man seine Arbeit schließlich auch präsentieren
  • Schlafen – leider kein Witz. Ich habe gerne geschlafen 🙈😂
  • Sport – ich durfte nicht viel machen, wollte aber immer was machen, also hab ich es auch getan

Tja und nun? Es wäre gelogen, wenn ich sage, dass ich all meine Hobbys weiterhin genauso ausgeführt werden können…

  • Geschminkt wird nur noch, wenn es notwendig ist und dann bitte schnell und nicht aufwendig
  • Gelesen wird noch – meist für Mila. Das schöne ist, dass sie gefallen dran hat. Und grade wenn sie einen ihrer schlechten Tage hat, an denen alles doof ist, ist es ein wahres Wundermittel sie in die Trage oder ins Tragetuch zu packen und ihr vorzulesen, während man ein wenig hin und her läuft
  • Handarbeit… das hat leider extrem nachgelassen, ich hoffe aber, dass ich bald wieder mehr Zeit dafür finde
  • Kochen ja – immer noch frisch, immer noch möglichst gesund, aber ohne stundenlanges experimentieren… aber backen – puh, das mach ich kaum noch
  • Oh fotografiert wird jetzt fast noch mehr als vorher – inzwischen mit einer tollen Kamera und mit meinem persönlichen neuen Lieblingsmotiv (na was wohl? 😃) – ich will doch so gut wie jeden Schritt festhalten von meinem Wunderwinzling
  • Das schöne ist, Mila schläft inzwischen immer 4-6 Stunden am Stück in der Nacht, deshalb kann man tatsächlich auch gut schlafen, was toll ist. Das Problem ist, ich bin inzwischen ein schlechter Schläfer geworden – wache auf bei jedem kleinsten Geräusch – die Mamaohren sind überall 😂
  • Und der Sport… Rückbildung mache ich, ja… aber ehrlich gesagt habe ich für mehr aktuell keine Zeit und Lust 🤨

Aber es kam auch so viel schönes Neues hinzu, womit ich meinen Tag verbringe, wie etwa stundenlange Spaziergänge bei so ziemlich jedem Wetter. Erstaunlich was man da alles Neues entdeckt – ich kenne mich inzwischen super aus in einem 10 km Radius von meiner Wohnung aus 😁 Auch macht es Spaß herumzublödeln mit der Kleinen – wieder Kind sein, wieder mal alles nicht so ernst nehmen und alles von einer neuen Seite sehen ist so erfrischend, das glaubt man vorher gar nicht. Ich freue mich ehrlich gesagt auf alle Veränderung – vor allem wenn sie älter wird und wir zusammen basteln können – da warte ich sehnsüchtig drauf 😃

Habt einen schönen Sonntag! 😘

Babyspeck

Tja, in diesem Post geht es nicht um Mila’s süßen Babyspeck, der ihr mehr als zusteht. Denn diese Art von Babyspeck ist absolut erlaubt und zuckersüß und ich würde niemals etwas daran ändern wollen. Ich rede tatsächlich von meinem „Babyspeck“ – mit 28 habe ich natürlich keinen eigenen mehr. Statt dessen meine ich die überschüssigen Pfunde die mir nach der Schwangerschaft noch geblieben sind. Ich habe selbst 18 Kilo zugenommen während meiner Schwangerschaft und das zu einem Zeitpunkt, an dem ich grade erst fast genauso viel abgenommen hatte. Man kann sich natürlich vorstellen, dass es nicht grade einfach war.

Um bei der Wahrheit zu bleiben, hatte ich schon immer ein Problem mit meinem Gewicht. Als Kind war ich so super dürr, dass man meine Rippen abzählen konnte, das lag aber eher an meinem Stoffwechsel und daran das ich vor meiner ersten Herzoperation mit 6 Jahren nicht so gut essen konnte und wollte. Nach den OPs nahm ich tatsächlich relativ schnell zu. Ich war niemals extrem übergewichtig oder sonst was, aber zu den meisten Zeitpunkten in meinem Leben war an mir ein wenig was dran. Vor meiner letzten Herzoperation im Jahr 2015 hatte ich meinen Gewichtshöhepunkt erreicht mit 85 kg. Ich bin 1,73 m groß, daher sah ich nicht extrem dick aus, aber man sah eben das was dran war. Nach der OP begann dann der langwierige Prozess des Abnehmens, der eher zufällig passierte, da ich eine ganze Zeit lang nicht richtig essen konnte und mich ständig verschluckte. Bis heute ist es noch so, dass ich durch meine einseitige Stimmbandlähmung Schwierigkeiten habe große Mengen an Flüssigkeit runterzuschlucken, ohne mich dabei extrem zu verschlucken und das ganze in einem Hustenanfall enden zu lassen. Okay aber wieder zum Thema. In der Zeit seit meiner letzten OP bis letzten Jahr März (also einem Zeitraum von 2 Jahren), hatte ich es also kontinuierlich geschafft 20 kg abzunehmen – für mich ein Traum. Ich hab mich so wohl gefühlt in meinem Körper und war wirklich glücklich.

Nun wurde ich ja schwanger und das damit auch eine Gewichtszunahme kommt, war mir natürlich klar und es hat mich auch nicht gestört, denn ich nahm ja nicht zu, weil ich mich nur noch mit Junkfood zustopfte oder so, sondern weil mein wunderschönes Baby in mir heranwuchs – gut ein Teil waren auch Wassereinlagerungen, aber ich versteht worauf ich hinaus will.

Nach der Geburt ging der Großteil der Kilos (am Anfang der Schwangerschaft war ich bei  70 kg) wieder runter und jetzt 11 Wochen nach der Geburt, sind noch 4 hartnäckige Kilos übrig. Wie kann es sein, dass sich 4  kg so hartnäckig halten? 😀 Na ja und der Körper ist natürlich auch nicht mehr so straff, grade am Bauch – sind wir einfach mal ehrlich. Beschönigen bringt hier doch nichts und entspricht einfach auch nicht der Realität.

Ich bewundere die Mamis, die 6-8 Wochen nach der Geburt wieder eine Traumfigur haben und das scheinbar ganz ohne Anstrengung – ich habe da leider weniger Glück und muss ein wenig an mir arbeiten. Wobei ich denke die wenigsten haben das Glück, dass solche Traumfiguren wieder, ganz ohne Arbeit und Anstrengung zustande kommen oder?

Somit beginne ich also ein Projekt, dass da lautet „Der Babyspeck muss weg“ – und zwar weil ich es will um mich wohler zu fühlen, fitter zu sein und weil es bei meinem Herzfehler auch einfach praktischer ist für die Pumpe, da sie weniger arbeiten muss. Da ich immer noch nicht vollkommen Sport machen darf, wie vorher, und noch mitten in der Rückbildung stecke, muss ich erst mal mit einer Ernährungsumstellung beginnen, viel mit der kleinen laufen (das mache ich gerne – ob im Kinderwagen oder in der Trage – das macht einfach Spaß!) und meine Rückbildungsübungen machen, bis ich wieder so belastbar bin und meine Muskeln wieder so anstrengen darf wie vorher.

Ich esse eigentlich schon sehr ausgewogen mit super viel Gemüse – ich liebe Gemüse – und kaum Junkfood. Auch koche ich eigentlich so gut wie immer alles frisch und ohne Tütchen… aber das scheint nicht zu reichen, deshalb habe ich wieder mit Weight Watchers begonnen, da ich damit schon mal super Erfolge feiern konnte. Ich brauche einfach eine Begrenzung und einen Ansporn.

Mir stehen täglich 23 Punkte zur Verfügung und ich habe eine zusätzlichen Puffer von 35 Punkten. Ich finde das System ganz gut um ehrlich zu sein und bin gespannt wie es damit laufen wird. Mein Freund hat halt leider ein wenig Pech, weil ich diejenige bin die kocht und er sich somit anpassen muss – dass stört ihn an sich nicht, denn auch er liebt Gemüse usw. Allerdings könnte es für seinen Geschmack öfter Nudeln geben 😀

Ich werde wöchentlich ein kleines (manchmal auch großes Update bringen) und euch – die es interessiert auf meine Reise mitnehmen.

Habt einen schönen Tag 😉

10 Wochen Mama

Nun ist nach meinem letzten Post ja doch ein wenig Zeit verstrichen und das auch bewusst. Ich wollte mir die Zeit nehmen in diese neue Rolle in meinem Leben reinzuwachsen, denn anfangs war es doch sehr schwer für mich um ehrlich zu sein. Jetzt läuft alles aber ein wenig einfacher. Das Leben mit Mila hat nun seine Routinen, das Schlafen klappt gut, sie ißt gut, das Bauchweh-Monster ist verschwunden und alles fällt einem einfacher – da hatte natürlich jede Mami Recht, die mir dies gesagt hat! 🙂 Es ist echt erstaunlich, wie schnell doch 10 Wochen vergangen sind – man hat das Gefühl die Zeit rennt einem nur so durch die Finger. Und jeden Tag überrascht sie uns mit neuen Sachen.

 

Bitte lächeln!

Das erste bewusste Lächeln ließ unser Herz schmelzen – seitdem findet es man eigentlich täglich auf ihren Lippen und es gibt wirklich nichts schöneres. Ich weiß es klingt so klischeehaft und schnulzig, aber es ist wirklich so. Dieses zahnlose Grinsen und die riesigen Puppenaugen die dabei leuchten erwärmen wirklich alles. Früher habe ich immer gedacht die Mütter die sagen, „Aber, wenn sie dich einmal anlächeln, ist all das negative Vergessen…“, übertreiben und das kann gar nicht der Wahrheit entsprechen. Aber es stimmt – zumindest für einen kurzen Moment steht die Welt still und ich selbst kriege das breiteste Grinsen der Welt und freue mich einfach nur.

 

Die 1. Impfung

Unsere erste Impfung fand statt, als Mila 7 Wochen alt war. Es war die Rotaviren-Schluckimpfung. Tja, den Nachmittag nach der Impfung bis hinein in die Nacht war es der Horror.. Mila hat danach nur geschrieen, egal was man gemacht hat. Essen, tragen, singen, spielen, schaukeln, reden usw… alles endete in einem Heulkonzert. Alles was sie sonst beruhigte war nutzlos und ich habe echt gedacht ich werde verrückt. Und am nächsten Tag, war sie wie ausgewechselt. Sie hat kaum gegessen, fast den ganzen Tag nur geschlafen und war schlapp. Mir hat keine der Varianten gefallen um ehrlich zu sein. Aber nach einem Tag war auch das überstanden und wir haben wieder wie gewohnt verfahren können.

 

Der 2. Schub

Der stellte uns natürlich vor eine gewisse Herausforderung, allerdings nicht so sehr wie der erste Wachstumsschub um die 6. Woche rum. Den ich hatte mir inzwischen ein paar Infos eingeholt, war informiert darüber was in einem Entwicklungsschub mit meinem Kind passiert, und worauf ich mich konzentrieren sollte. Und siehe da – es gab zwar leichte Gewitterwolken am Himmel, und sie hatte einige schwierige Tage, aber ich war davon weniger gestresst und wusste besser damit umzugehen, weil ich wusste was mich erwartet. Mir hat auch sehr das Buch „Oje, ich wachse!“ geholfen. Dort sind die Schübe super erklärt und stehen viele Zitate von anderen Eltern drin und auf einmal denkst du dir „Hey, es geht nicht nur mir so“. Auch hilft es mir zu wissen, dass sie nach jedem Schub etwas neues kann.

 

Brabbeln und blubbern

Etwas das mich mehr fasziniert als dieses zuckersüße Lächeln sind ihre Laute die sie von sich gibt und wie sie versucht mit einem zu „reden“. Wir sitzen oft da und unterhalten uns – sie macht ihre Laute, und ich antworte ihr und sie freut sich dann so sehr, dass man ihr antwortet, dass sie grinst, gluckst und dann munter vor sich hin „erzählt“. Natürlich sind das nur kurze Laute die sie von sich gibt und keine richtigen Gespräche, aber es ist das süsseste der Welt. Und sie beobachtet einen so genau beim reden und erzählen, studiert das ganze Gesicht und hat sichtlich Spaß an dem Ganzen.

 

Es gibt eigentlich so viel zu erzählen, da die Kleine aber gleich wieder wach wird, verschiebe ich das auf einen anderen Post. Ich wollte mich nur mal melden und sagen, dass es uns gut geht (bis auf meine Erkältung), und wir toll zurecht kommen.

Habt einen tollen Tag!

 

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